ID-Medien-Verlag und Greenpeace informiertDer ID Medien Verlag hat sich zur Aufgabe gemacht Informationen zum Thema Umweltschutz zu präsentieren. Dem ID Medien Verlag liegt sehr daran die Bevölkerung zu aktuellen Themen, wie Chemie, Energie, Frieden und Gentechnik tagesaktuell zu informieren. Die Artikel werden freundlicherweise von Greenpeace zur Verfügung gestellt. Japanische Greenpeace-Mitarbeiter bleiben in HaftDi, 01.07.2008 Die beiden in Japan inhaftierten Greenpeace-Mitarbeiter Junichi Sato und Toru Suzuki werden für weitere zehn Tage ohne Anklage in japanischer Untersuchungshaft festgehalten. Das hat heute ein Gericht in der japanischen Stadt Aomori beschlossen. Sato und Suzuki haben Mitte Mai den bisher größten Skandal der japanischen Walfang-Geschichte aufgedeckt. Japanische Walfänger haben Walfleisch illegal von Board geschmuggelt und wollten es auf eigene Rechnung verkaufen. Am 20. Juni sind die beiden Walschützer nach einer Großrazzia im japanischen Greenpeace-Büro in Tokio festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, eine Kiste mit Walfleisch gestohlen zu haben. Greenpeace fordert die japanische Regierung auf, die beiden inhaftierten Greenpeace-Mitarbeiter sofort freizulassen und den Walfleisch-Skandal lückenlos aufzuklären. Greenpeace-Aktionsschiff macht Station in WismarDi, 01.07.2008 Am kommenden Mittwoch, den 2. Juli, legt das Greenpeace-Aktionsschiff Beluga II für einen Tag in Wismar an, um über die Aktivitäten von Greenpeace zum Wale- und Meeresschutz zu informieren. Im Mittelpunkt steht die Ausstellung 1:1 Riesen der Meere, die Greenpeace gemeinsam mit dem Deutschen Meeresmuseum ab dem 12. Juli im neuen Ozeaneum in Stralsund präsentiert. Die Crew der Beluga II lädt hierfür von 10 bis 18 Uhr zum Open Boat an den Baumhauskai im Alten Hafen ein. Ab 22 Uhr flimmert dann der Film Auf der Suche nach Moby Dick von Dieter Paulmann, dem Gründer der Okeanos-Meeresstiftung, über die Leinwand. Greenpeace-Aktionsschiff macht Station in LübeckFr, 27.06.2008 Am kommenden Montag, den 30. Juni, legt das Greenpeace-Aktionsschiff Beluga II für einen Tag in Lübeck an, um über die Aktivitäten von Greenpeace zum Wale- und Meeresschutz zu informieren. Im Mittelpunkt steht die Ausstellung 1:1 Riesen der Meere, die Greenpeace gemeinsam mit dem Deutschen Meeresmuseum ab dem 12. Juli im neuen Ozeaneum in Stralsund präsentiert. Die Crew der Beluga II lädt hierfür von 10 bis 18 Uhr zum Open Boat an den Behnkai im Hansahafen (Schuppen F Süd) ein. Ab 22 Uhr flimmert dann der Film Auf der Suche nach Moby Dick von Dieter Paulmann, dem Gründer der Okeanos-Meeresstiftung, über die Leinwand. Greenpeace startet Ostsee-Schiffstour in RendsburgMi, 25.06.2008 Am kommenden Freitag, den 27. Juni, legt das Greenpeace-Aktionsschiff Beluga II für einen Tag in Rendsburg an, um über die Aktivitäten von Greenpeace zum Wale- und Meeresschutz zu informieren. Im Mittelpunkt steht die Ausstellung Riesen der Meere, die Greenpeace gemeinsam mit dem Deutschen Meeresmuseum ab dem 12. Juli im neuen Ozeaneum in Stralsund präsentiert. Die Crew der Beluga II lädt hierfür von 10 bis 18 Uhr zum Open Boat in den Kreishafen ein. Ab 22 Uhr flimmert dann der Film Auf der Suche nach Moby Dick von Dieter Paulmann, dem Gründer der Okeanos-Meeresstiftung, über die Leinwand. Riesen der Meere ins Ozeaneum eingezogenMi, 25.06.2008 Pünktlich zur Eröffnung des neuen Ozeaneums in Stralsund hängen fünf der sechs Großexponate der Ausstellung 1:1 Riesen der Meere an ihrem Platz. Die Wal-Modelle in Lebensgröße bilden zusammen mit einer Riesenalge das Herzstück der weltweit einmaligen Schau, die Greenpeace gemeinsam mit dem Deutschen Meeresmuseum präsentiert. Die Riesen der Meere können wie das gesamte Ozeaneum ab dem 12. Juli besichtigt werden. Nur das Exponat eines Pottwals im Unterwasserkampf mit einem Riesenkalmar wird erst Anfang August in die Halle einziehen. Mahnwache vor japanischer BotschaftMi, 25.06.2008 Mit einer Mahnwache vor der japanischen Botschaft in Berlin fordert Greenpeace die japanische Regierung auf, die beiden in Japan inhaftierten Greenpeace-Mitarbeiter Junichi Sato und Toru Suzuki, die Mitte Mai dort einen Schmuggel mit Walfleisch aufgedeckt haben, frei zu lassen. Die Walschützer wurden am vergangenen Freitag nach Großrazzien im japanischen Greenpeace-Büro in Tokio und in Privatwohnungen, verhaftet. Setzen Sie sich für die Freilassung unserer Kollegen ein: Schreiben Sie an die japanische Regierung und protestieren sie gegen die Verhaftung. Greenpeace gewinnt Rechtsstreit mit VattenfallDi, 24.06.2008 Greenpeace darf nach sechs Jahren Rechtsstreit die Unterlagen zum Störfall im Atomkraftwerk Brunsbüttel im Jahr 2001 einsehen. Das Oberverwaltungsgericht Schleswig hat heute bestätigt, dass das Interesse der Öffentlichkeit auf Information und Transparenz bei Störfällen höher einzuschätzen ist als das Recht des Betreibers Vattenfall auf Wahrung seiner Betriebsgeheimnisse. Im Dezember 2001 war es im AKW Brunsbüttel zu einer Wasserstoffexplosion nahe des Reaktordruckbehälters gekommen. Damals verharmloste Vattenfall wochenlang den schweren Störfall und verschleppte die Aufklärung. Japanische Greenpeace-Mitarbeiter weiter in HaftSo, 22.06.2008 Die beiden japanischen Greenpeace-Mitarbeiter Junichi Sato and Toru Suzuki, die Mitte Mai in Japan einen Schmuggel mit Walfleisch aufgedeckt haben, müssen für weitere zehn Tage in Untersuchungshaft bleiben. Diese Entscheidung traf heute Morgen das Untersuchungsgericht der japanischen Stadt Aomori. Die Richter ignorierten damit schlagkräftige Beweise für die Unschuld Satos und Suzukis und ihr ausdrückliches Angebot, sich aktiv an der Aufklärung des Vorgangs zu beteiligen und die Ermittlungsarbeiten der Polizei zu unterstützen. Ihre Anwälte haben Einspruch eingelegt. Klimaschutzziel wird um die Hälfte verfehltMi, 18.06.2008 Nach einer aktuellen Bewertung von Greenpeace wird die Bundesregierung ihre Ziele zum Klimaschutz weit verfehlen. Mit den Maßnahmen des Klimapaketes lässt sich demnach bis 2020 nur die Hälfte der von jetzt an notwendigen 270 Millionen Tonnen Treibhausgase jährlich einsparen. In der heutigen Kabinettssitzung soll der zweite Teil des Klimaprogramms verabschiedet werden. Greenpeace fordert von der Bundesregierung, die Maßnahmen für den Klimaschutz in Haushalten, im Verkehr und bei der Erzeugung von Energie deutlich zu verbessern. Amazonien: Schutz des Regenwaldes statt SojaanbauDi, 17.06.2008 Zum Schutz des brasilianischen Regenwaldes wird ein weiteres Jahr keine Soja von neu gerodeten Urwaldflächen gehandelt. Greenpeace stellt dieses Verhandlungsergebnis zwischen der brasilianischen Regierung, dem nationalen Verband der Sojahändler (Abiove) und weiteren Umweltverbänden heute in der brasilianischen Hauptstadt vor. Eine breite Allianz von Soja-Abnehmern, darunter McDonalds, Ritter Sport, Carrefour und Marks & Spencer unterstützt die Verlängerung des bestehenden Moratoriums. Nach einer Kampagne von Greenpeace gegen die Rodung des Regenwaldes hatten die größten brasilianischen Sojahändler im Juli 2006 einem zweijährigen Stopp des Handels zugestimmt. Schmutzige Portfolios! - Ranking der Pestizid-IndustrieMo, 16.06.2008 Die Pestizide des deutschen Chemiemultis Bayer gefährden im internationalen Konzern-Vergleich die menschliche Gesundheit und Umwelt am stärksten. Zu diesem Ergebnis kommt der heute veröffentlichte Greenpeace-Report Die schmutzigen Portfolios der Pestizid-Industrie. Bayer folgen im Greenpeace-Ranking die Unternehmen Syngenta (Schweiz), Monsanto (USA), BASF (Deutschland) und Dow Chemical (USA). 26 Meter langes Blauwal-Modell zieht ins OzeaneumDo, 05.06.2008 Der Gigant unter den Wal-Modellen der Greenpeace-Ausstellung 1:1 Riesen der Meere ist heute Morgen an seinem endgültigen Bestimmungsort im neuen Ozeaneum in Stralsund angekommen. Ein Schwertransport brachte das 26 Meter lange Blauwal-Modell aus der Fertigungshalle in Lüdershagen bei Stralsund zum Ozeaneum direkt am Stralsunder Hafen. Der Blauwal ist der erste von sieben Meeresriesen, die als lebensgroße Modelle ab dem 12. Juli im Ozeaneum besichtigt werden können. Greenpeace präsentiert die Ausstellung gemeinsam mit dem Deutschen Meeresmuseum. Brennender Baumriese in BonnMi, 28.05.2008 Mit einem brennenden Baumstumpf als Mahnmal für die Brandrodung der letzten Urwälder, protestieren 50 Greenpeace-Aktivisten seit den frühen Morgenstunden auf dem Rhein in Bonn. Der fünf Meter hohe Baumstumpf aus dem Amazonas-Regenwald treibt auf einer Schwimmplattform am ehemaligen Bundestag vorbei. Dort wird Angela Merkel heute das Ministertreffen der UN-Konferenz eröffnen. Begleitet wird der in Flammen stehende Baum von sieben Schlauchbooten. Auf Transparenten ist der Satz Urwaldschutz ist Klimaschutz in sechs Sprachen zu lesen. Durch Abholzung und Brandrodung von Urwäldern entstehen rund 20 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, jährlich zwei Milliarden Euro für den Urwaldschutz bereit zu stellen. Greenpeace-Analyse zeigt: Deutscher Biodiesel enthält PalmölMo, 26.05.2008 Biodiesel in Deutschland wird neben Soja- auch aus Palmöl hergestellt. Damit zerstört der Pflanzendiesel Urwald in Argentinien und Südostasien. Das ist das Ergebnis einer Greenpeace-Analyse, die heute in Berlin veröffentlicht wurde. In neun von 47 Proben konnte Palmöl-Diesel in Anteilen von fünf bis 25 Prozent nachgewiesen werden. Der Soja-Diesel-Anteil beträgt sogar bis zu 75 Prozent. Für den Export von Soja- und Palmöl zur Produktion von Agrodiesel werden in Indonesien und Argentinien Millionen Hektar Urwald gerodet. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, die Agrosprit-Beimischung abzuschaffen. Grundsatzurteil: Subventionen für Agrarexporte müssen veröffentlicht werdenFr, 23.05.2008 Spitzenempfänger von Agrarexportsubventionen müssen mit Namen und Fördersumme veröffentlicht werden. Dieses Grundsatzurteil hat das Verwaltungsgericht Hamburg heute bekannt gegeben. Im April 2006 hatte Greenpeace beantragt, die 40 größten Zahlungsempfänger offen zu legen. Die zuständige Bundesbehörde, das Hauptzollamt Hamburg-Jonas, hatte dies verweigert. Nach dem Urteil des Gerichts fallen Empfänger von Agrarsubventionen unter das Umweltinformationsgesetz und sind somit zu veröffentlichen. Diese Frage war bisher in Deutschland strittig, so dass die Öffentlichkeit nicht erfahren konnte, wer die Nutznießer der Agrarförderung sind. Greenpeace Protest vor der japanischen BotschaftMi, 21.05.2008 Greenpeace-Aktivisten protestieren heute Morgen mit einer stählernen Harpune vor der japanischen Botschaft in Berlin gegen den japanischen Walfang. Auf einem Banner fordern sie die japanische Regierung in deutscher und japanischer Sprache dazu auf, das sinnlose Töten der Meeresriesen sofort einzustellen. Eine Woche nach Enthüllung des größten Skandals der japanischen Walfanggeschichte hat die Staatsanwaltschaft in Japan ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Greenpeace hatte aufgedeckt, dass an Bord der japanischen Fangflotte tonnenweise Walfleisch von der Besatzung unterschlagen und auf eigene Rechnung verkauft wurde. Kids for Earth bringen Post für Sigmar GabrielMo, 19.05.2008 Zum Auftakt der UN-Biodiversitätskonferenz (Convention on Biological Diversity, CBD) in Bonn, demonstrieren 500 Kinder und Jugendliche von Greenpeace für den Urwald- und Klimaschutz. Um 12 Uhr beginnt der Demonstrationszug der Kids aus Spanien, Holland, Brasilien, der Schweiz und Deutschland von den Rheinauen zum Tagungszentrum, dem Hotel Maritim in Bonn. Ab 14 Uhr werden die Kids for Earth auf der Haupttribüne des Konferenzgeländes Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD), die Bonner Bürgermeisterin Bärbel Diekmann (SPD) und den Generalsekretär der CBD, Ahmed Djoghlaf, treffen. Greenpeace protestiert an historischer Ruinenstadt Machu Picchu in PeruDo, 15.05.2008 Greenpeace-Aktivisten haben heute Transparente mit der Botschaft Urwaldschutz ist Klimaschutz an der historische Ruinenstadt Machu Picchu in Peru befestigt. Bundeskanzlerin Angela Merkel hält sich aktuell für einen Zwischenstopp während ihrer Lateinamerika-Reise in Machu Picchu auf. Die Abholzung und Brandrodung des Amazonas-Regenwaldes für die Produktion von Energiepflanzen und Futtermittel setzt große Mengen Treibhausgase frei. Die Regierungen mehrerer Regenwaldländer wie Peru, Brasilien, Venezuela, Ecuador und Bolivien treffen sich derzeit zum Lateinamerikagipfel in Lima. Greenpeace fordert die Regierungschefs auf, Maßnahmen gegen die rasante Regenwaldzerstörung zu ergreifen. Unter anderem darf für Biosprit kein Urwald mehr zerstört werden. Auch Bundeskanzlerin Angel Merkel muss jetzt den Import von "Biosprit" nach Deutschland stoppen. Greenpeace deckt japanischen Walfleisch-Skandal aufDo, 15.05.2008 Besatzungsmitglieder der japanischen Walfangflotte haben in großem Stil wertvolles Walfleisch aus dem diesjährigen Fang im Südpolarmeer unterschlagen, um es auf eigene Rechnung zu verkaufen. Die Besatzungsmitglieder haben dabei mit Unterstützung der verantwortlichen Walfang-Firma Kyodo Senpaku und der japanischen Regierung gehandelt. Das ergeben Greenpeace-Recherchen, die japanische Aktivisten der Umweltschutzorganisation heute in Tokio präsentierten. Die Greenpeace-Aktivisten fanden illegal angelandetes Walfleisch sowie zahlreiche Beweise für massive Unterschlagungen durch die Mitglieder der japanischen Walfangflotte. Das Walfleisch wurde der japanischen Staatsanwaltschaft übergeben. Die japanische Fangflotte tötet jährlich Hunderte Grosswale zu angeblich wissenschaftlichen Zwecken. UN-Urwaldkonferenz: Kanzlerin ohne KonzeptDo, 08.05.2008 40 Greenpeace-Aktivisten haben heute einen überdimensionalen Geldschein mit einem Bild von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Treppe vor dem Reichstagsgebäude in Berlin entrollt. Die Aktivisten fordern damit die Bundeskanzlerin auf, sich für den Schutz der letzten Urwälder einzusetzen und dafür jährlich zwei Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Die Finanzierung von Schutzgebieten für den weltweiten Arten- und Klimaschutz ist eines der umstrittensten Themen der kommenden UN-Biodiversitätskonferenz (Convention on Biological Diversity) in Bonn. Der Bundestag hat heute über die deutsche Position für die UN-Konferenz beraten, die vom 19. bis 30. Mai unter deutscher Schirmherrschaft stattfindet. In der Bundestagsdebatte stellte Umweltminister Sigmar Gabriel fest, dass ein Scheitern der UN-Konferenz nicht auszuschließen sei. Urwaldkiller HolzhandelMi, 07.05.2008 Bundesweit werden in Baumärkten und Holzhandlungen Produkte aus illegaler Urwaldabholzung verkauft. Das ist das Ergebnis einer Recherche, die Greenpeace in den vergangenen drei Monaten im deutschen Holzhandel durchgeführt hat. Die in 700 Geschäften gefundenen Produkte aus beispielsweise Teak, Bangkirai oder Akazie stammen zu großen Teilen aus Urwaldraubbau sowie Plantagen, für die Urwald zerstört wurde. Greenpeace-Aktivisten präsentieren die Ergebnisse der Recherche heute vor dem Tagungsgebäude der Umweltministerkonferenz in Mainz. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) will hier mit den Umweltministern der Bundesländer die deutsche Position zum kommenden UN-Urwaldgipfel (Convention on Biological Diversity) formulieren. Greenpeace fordert Gabriel auf, sich im Vorfeld der Konferenz für ein europäisches Urwaldschutzgesetz einzusetzen, das den Handel mit illegalem Holz unter Strafe stellt. Falsche Hoffnung CCSMo, 05.05.2008 Zu einem Stolperstein für den Schutz des Klimas kann die von den Energiekonzernen ins Spiel gebrachte Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CO2) aus Kohlekraftwerken werden. Zu diesem Ergebnis kommt der heute veröffentlichte Greenpeace-Report Falsche Hoffnung. Die sogenannte CCS-Technologie steht für Kohlekraftwerke noch nicht zur Verfügung, vergeudet laut Report erhebliche Mengen an Energie und Rohstoffen und wird die Strompreise zudem massiv steigen lassen. Greenpeace fordert, alle Investitionen vorrangig in Erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu lenken. Greenpeace und Imker wollen vor Gericht Anbaustopp für Gen-Mais durchsetzenFr, 02.05.2008 Mit einem Eilantrag beim Braunschweiger Verwaltungsgericht wollen Greenpeace und Imker den Anbau von Gen-Mais MON810 stoppen. Der Hintergrund: Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat im Dezember 2007 trotz vorherigen Verbots den Handel mit dem Saatgut des Gen-Maises wieder zugelassen. Daher können Landwirte den umstrittenen Mais derzeit aussäen. Brot statt 'Biosprit' - Greenpeace-Aktivisten protestieren gegen falsche KraftstoffpolitikMo, 28.04.2008 Gegen die verfehlte Kraftstoffpolitik von CDU und SPD protestieren Greenpeace-Aktivisten in Berlin. Unter dem Motto Brot statt 'Biosprit' stapeln sie vor den Parteizentralen beider Parteien Brote auf einem Tisch. Im Hintergrund steht ein Mercedes-Geländewagen. Aus 100 Kilogramm Weizen lassen sich entweder 100 Brote backen oder knapp 40 Liter Ethanol herstellen. Ein Mercedes-Geländewagen mit 13 Liter Verbrauch verschlingt nach dieser Rechnung alle zwei Kilometer ein Brot, wenn er nur mit Agrosprit betankt wird. Greenpeace fordert, Benzin und Diesel keinen weiteren Agrosprit beizumischen. Information der Verbraucher bleibt mangelhaftFr, 25.04.2008 Das neue Verbraucherinformationsgesetz (VIG) macht es der Öffentlichkeit nicht leichter, an Informationen über Lebensmittel zu gelangen. Zu diesem Schluss kommt ein von Greenpeace in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten. Das VIG, das am 1. Mai 2008 nach fast sieben Jahren Bearbeitung in Kraft tritt, beschränkt sich nur auf Lebensmittel und einige Produktgruppen wie Kosmetika und Reinigungsmittel. Ausgeschlossen sind Dienstleitungen und die meisten Waren. Auch behindert das komplizierte Antragsverfahren den Zugang zu aktuellen Informationen. Zudem sind Behörden nur dann verpflichtet, aktiv die Öffentlichkeit zu informieren, wenn eine akute Gefährdung der Gesundheit vorliegt. Das Ziel einer besseren Information der Öffentlichkeit wird damit verfehlt. Weniger Pestizide in ErdbeerenDi, 22.04.2008 Die Belastungen von Früh-Erdbeeren mit giftigen Pestiziden sind nach einem aktuellen Greenpeace-Test deutlich gesunken. Zwar fand das beauftragte Labor noch immer in 78 Prozent (21 der 27 Proben) der getesteten Ware aus konventionellem Anbau Rückstände von Pestiziden. Doch als nicht empfehlenswert beurteilt Greenpeace nur sieben Prozent (je eine Probe von Aldi und Lidl) der Test-Erdbeeren aus dem Angebot der sechs führenden deutschen Supermarktketten. Klimaschutzpolitik der Grünen stinkt zum HimmelMo, 21.04.2008 Gegen die Weigerung der Hamburger GAL, im Koalitionsvertrag mit der CDU das geplante Kohlekraftwerk Hamburg-Moorburg zu verhindern, demonstrieren seit heute morgen zehn Greenpeace-Aktivisten vor der Parteizentrale von Bündnis90/Die Grünen in Berlin. Der Parteirat der Grünen diskutiert heute über die Konsequenzen aus der Koalitionsvereinbarung in Hamburg. Auf einem Transparent vor dem Gebäude steht: Kohlekraftwerk Moorburg: Grüne Klimapolitik stinkt zum Himmel! Aus einem Modell eines Kohlekraftwerks steigt stinkender Dampf empor. Greenpeace: Keine faulen Kompromisse in MoorburgDi, 15.04.2008 Anlässlich der letzten Runde der Hamburger Koalitionsverhandlungen fordern 30 Greenpeace-Aktivisten vor dem Tagungshotel seit Dienstagmittag das endgültige Aus für das geplante Kohlekraftwerk Moorburg. Die Umweltschützer haben ein Modell des Kohlekraftwerks in eine Mülltonne geworfen. Das Klima kennt keine Kompromisse, steht auf einem Transparent. Greenpeace fordert die Parteispitzen auf, sich nicht von Vattenfalls Schadensersatzforderungen beeinflussen zu lassen und eine Ausschreibung für ein hocheffizientes Gaskraftwerk mit Kraftwärmekopplung zu starten. Greenpeace warnt mit Amazonas-Riesen vor UrwaldvernichtungMo, 14.04.2008 Mit einem zwölf Meter langen und durch illegale Brandrodung rußgeschwärzten Stamm eines Urwaldriesen demonstriert Greenpeace heute vor der brasilianischen Botschaft gegen die Vernichtung des Amazonas-Regenwaldes. In den Stamm sind neun Videobildschirme eingebaut, die Filme über das Amazonasgebiet zeigen. Der auf einem Tieflader befestigte Baum startet heute zu einer Informationstour, die im Mai beim UN-Urwaldgipfel (Convention on Biological Diversity, CBD) in Bonn enden wird. Auf der wichtigsten Arten- und Naturschutzkonferenz der Welt werden 189 Staaten über den Urwald- und Meeresschutz sowie dessen Finanzierung verhandeln. Viele Gartenmöbel in Baumärkten stammen aus UrwaldzerstörungSa, 12.04.2008 Bundesweit bieten viele Baumärkte Gartenmöbel aus Urwaldzerstörung an. Das ist das Ergebnis einer Greenpeace-Recherche in 23 deutschen Städten. Bei Protesten in Baumärkten haben Aktivisten der Organisation in der vergangenen Woche Gartenmöbel aus verdächtigem Tropenholz mit der Aufschrift konfisziert markiert. Die Möbel aus Teak, Bangkirai oder Akazie stammen zu großen Teilen aus Urwaldraubbau sowie Plantagen, für die Urwald zerstört wurde. Durch Abholzung und Brandrodung von Urwäldern entstehen ein Fünftel der globalen Treibhausgas-Emissionen. Greenpeace fordert den deutschen Holzhandel auf, nur Produkte aus ökologisch nachhaltiger Forstwirtschaft anzubieten, die das FSC-Siegel tragen. Greenpeace-Berechnung: 70 Milliarden Euro Klimaschäden durch Kohlekraftwerk in MoorburgFr, 11.04.2008 Eine Berechnung der möglichen Kosten der Klimafolgeschäden durch das von Vattenfall geplante Kohlekraftwerk Hamburg-Moorburg hat Greenpeace heute vorgestellt. Auf Basis von Zahlen der Bundesregierung würde das Kraftwerk über seine Gesamtlaufzeit von 40 Jahren Klimafolgekosten in Höhe von 70 Milliarden Euro verursachen. Diese Kosten könnten laut einer juristischen Bewertung im Auftrag von Greenpeace in Zukunft sogar bei der Stadt Hamburg oder bei Vattenfall eingeklagt werden. Die Umweltschutzorganisation fordert den Hamburger Senat auf, das endgültige Aus für das Kohlekraftwerk Moorburg zu beschließen und eine Ausschreibung für ein hocheffizientes Gaskraftwerk mit Kraftwärmekopplung zu starten. Urwaldzerstörung in Kanada heizt Klimawandel anDo, 10.04.2008 Ein heute von Greenpeace veröffentlichter Report zeigt, wie die Zerstörung des Urwaldes in Kanada das Klima anheizt. Durch den massiven Einschlag speichert der Wald weniger Kohlenstoff und setzt Millionen Tonnen Kohlendioxid frei. Die Gebiete werden zudem anfälliger für Waldbrände, was ebenfalls zu einem verstärkten Ausstoß von Kohlendioxid führt. Zwei Milliarden für den UrwaldschutzMi, 09.04.2008 Seit dem frühen Morgen schwimmen Greenpeace-Aktivisten mit einem fünf mal zehn Meter großen Banner in Form eines Geldscheines in der Spree vor dem Reichstag. Auf der Banknote ist ein Bild von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu sehen. Greenpeace fordert die Kanzlerin auf, sich für den Schutz der letzten Urwälder einzusetzen und dafür jährlich zwei Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Angela Merkel spricht heute im Reichstag auf dem Kongress der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Verantwortung übernehmen - Schöpfung bewahren über den Schutz der Biodiversität. Die Vernichtung der letzten Urwälder ist verantwortlich für rund 20 Prozent der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen. Das ist mehr, als durch den weltweiten Verkehr freigesetzt wird. Greenpeace fordert Offenlegung aller Moorburg-AbsprachenDi, 08.04.2008 Auf acht Fahrrad-Rikschas und 30 Fahrrädern protestieren Aktivisten von Greenpeace heute Vormittag in der Hamburger Innenstadt gegen den Energieversorger Vattenfall. Die Umweltschützer fordern das Unternehmen auf, während der Koalitionsverhandlungen alle Bauarbeiten auf dem Gelände des geplanten Kohlekraftwerks in Hamburg Moorburg einzustellen und Planungen für ein klimafreundlicheres Gaskraftwerk vorzulegen. Vattenfall muss dem Senat erlauben, alle Absprachen offenzulegen, die mit ihm zum Kraftwerk Moorburg getroffen wurden. Vor dem Vattenfall-Kundencenter in der Mönckebergstraße haben die Aktivisten ein großes Plakat angebracht, auf dem eine Fotomontage den Kohlendioxidausstoß eines Kohlekraftwerks von Vattenfall darstellt. Auf dem Plakat steht: Der gefährlichste Müll ist der, den wir nicht sehen. 'Bio'-Kraftstoffquote zerstört den UrwaldMo, 07.04.2008 31 Greenpeace-Aktivisten protestieren heute vor dem Bundesumweltministerium gegen die Entscheidung von Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD), an der klimaschädlichen Beimischung von sogenanntem 'Bio'-Sprit zum regulären Autokraftstoff festzuhalten. Die Aktivisten halten 26 Diesel-Kanister, auf denen der zusammengesetzte Satz Die Quote muss weg! zu lesen ist. Auf einem Banner steht: Biosprit zerstört das Klima!. Zwar hatte Sigmar Gabriel vor drei Tagen die umstrittene Erhöhung der Ethanol-Beimischung im Benzin auf Eis gelegt. Um die reduzierte Menge an Ethanol in der Gesamt-'Bio'-Spritquote auszugleichen, muss künftig jedoch entsprechend mehr 'Bio'-Diesel eingesetzt werden. Klimakiller GartenmöbelSa, 05.04.2008 Greenpeace-Aktivisten protestieren heute in Nürnberg gegen Gartenmöbel aus Urwaldzerstörung. Beim Vertragshändler der Hagebau-Gruppe, Holzmarkt Ziller, kennzeichnen die Aktivisten Sitzbänke, Gartenstühle und Terrassentische mit der Aufschrift konfisziert. Die Möbel aus stammen zu großen Teilen aus Urwaldraubbau sowie Plantagen, für die Urwald zerstört wurde. Durch Abholzung und Brandrodung von Urwäldern entstehen ein Fünftel der globalen Treibhausgasemissionen. Greenpeace fordert den deutschen Holzhandel auf, nur noch zertifizierte Produkte aus ökologischer Forstwirtschaft anzubieten. Greenpeace baut Blauwal für neues OZEANEUMFr, 04.04.2008 Ein 26 Meter langer Blauwal, ein 16 Meter langes Buckelwalweibchen und ein 15 Meter langer Pottwal im Kampf mit einem Riesenkalmar sind einige der zukünftigen Stars der Ausstellung 1:1 Riesen der Meere, die Greenpeace gemeinsam mit dem Deutschen Meeresmuseum ab Juli 2008 im OZEANEUM in Stralsund präsentiert. Sechs Meeresriesen in Originalgröße und das Modell einer riesigen Meeresalge entstehen derzeit in Dresden und Stralsund. In der 18 Meter hohen Ausstellungshalle werden die Besucher des OZEANEUMS die Möglichkeit haben, auf Liegen unterhalb der Exponate die Dimensionen der Riesen der Meere mit allen Sinnen zu erfahren. Greenpeace erweitert mit der Ausstellung seine weltweiten Aktivitäten zum Schutz der Meere. Greenpeace kritisiert Biodiesel-LobbyDo, 03.04.2008 In einem offenen Brief an den Verband der deutschen Biokraftstoffindustrie VDB kritisiert Greenpeace die gestern abgegebene Garantie des Lobbyverbandes, nur nachhaltig produzierten Biodiesel aus Soja zu verwenden, als unseriös. Die vom Verband genannten Zahlen zum Import beziehen sich nur auf Sojabohnen und Sojaöl. Sojamethylester, der in Deutschland dem Diesel zugesetzt wird, berücksichtigt der VDB nicht. Greenpeace hatte gestern die Ergebnisse eines bundesweiten Tests von Diesel der drei großen Mineralölkonzerne veröffentlicht. Hiernach werden rund 20 Prozent des beigemischten Pflanzen-Diesels aus Sojaöl gewonnen. Das Soja dafür wird vor allem in Südamerika angebaut. Für die neuen Plantagen werden zum Beispiel in Argentinien große Urwaldgebiete gerodet. Sät gentechnikfreien Mais!Do, 03.04.2008 Greenpeace-Aktivisten verteilen heute im Landkreis Kitzingen ökologisches Saatgut der Maissorte Bantam. Die Orte Fröhstockheim, Rödelsee und Wiesenbronn, in denen die Saatguttütchen verteilt werden, befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu den zwölf Feldern, auf denen in diesem Jahr Gen-Mais angebaut werden soll. Säen die Anwohner das gentechnikfreie Saatgut aus, haben sie ein Recht darauf, dass ihre Maispflanzen nicht mit Gen-Mais verunreinigt werden. Um dies zu verhindern, schreibt das neue Gentechnikgesetz Sicherheitsabstände für Gen-Maisfelder vor: 150 Meter zu konventionellem und 300 Meter zu Öko-Mais. Unter www.genhofer.de finden Betroffene einen Musterbrief, mit dem sie ihre Interessen bei den Gen-Bauern geltend machen können. Deutscher Diesel zerstört Urwälder und heizt Klimawandel anMi, 02.04.2008 Deutscher Diesel ist weitaus umweltschädlicher als bislang angenommen. Das ist das Ergebnis einer Greenpeace-Analyse, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Greenpeace hat bundesweit Diesel-Proben an Tankstellen der drei großen Mineralölkonzerne Shell, Esso und Aral genommen und testen lassen, aus welchen Pflanzen der gesetzliche 'Bio'-Sprit-Anteil besteht. Die Analysen belegen, dass der beigemischte Pflanzen-Diesel nicht nur aus heimischem Rapsöl, sondern zu fast 20 Prozent aus Sojaöl gewonnen wird. Sojabohnen werden vor allem in Südamerika angebaut. Für die neuen Plantagen werden zum Beispiel in Argentinien riesige Urwaldgebiete gerodet. Greenpeace-Aktivisten protestieren gegen ersten kommerziellen Anbau von Gen-Mais in BayernFr, 28.03.2008 Nachdem Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) sein Gentechnik-Gesetz durchgesetzt hat, soll jetzt erstmals in Bayern bei Würzburg auf mehreren Feldern genmanipulierter Mais kommerziell angebaut werden. Einen der angemeldeten Gen-Äcker bei Fröhstockheim im Landkreis Kitzingen markieren 15 Greenpeace-Aktivisten heute mit einem 6 Meter hohen und 5 Meter breiten gelben X aus Holz. Auf einem Banner steht: Seehofer ist Genhofer, Mais wird giftig - Stoppt Gen-Pflanzen Hamburger zeigen Vattenfall die Rote Karte gegen MoorburgDi, 25.03.2008 Mit zehn zu mobilen Informationsständen umgebauten Fahrrad-Rikschas protestiert Greenpeace von heute an gegen das von Vattenfall geplante Steinkohlekraftwerk in Hamburg-Moorburg. Bis zum 13. April erhalten Passanten an täglich wechselnden Standorten in der Innenstadt Informationen zu dem umstrittenen Bauvorhaben. Zudem können sie dem Kraftwerksprojekt die Rote Karte zeigen. Wem es als Vattenfall-Kunde nicht ausreicht, die Karte an den Energiekonzern zu schicken, kann auch gleich seinem Versorger kündigen und zu einem Ökostromanbieter wechseln. Vattenfall soll Blockade gegen Klimaschutz aufgebenMi, 19.03.2008 Aus Protest gegen die von Vattenfall geplanten Kohlekraftwerke haben etwa 30 Aktivisten von Greenpeace heute Morgen vor der Zentrale des Energiekonzerns in Hamburg einen fünf Meter hohen und eine Tonne schweren Dinosaurier aus rostigem Stahl befestigt. Zudem häuften die Umweltschützer drei Tonnen Kohlebrocken auf und forderten auf Transparenten Schluss mit der Dinosauriertechnik. Kein Kohlekraftwerk Moorburg. Wegen seines hohen CO2-Ausstoßes ist das geplante Steinkohlekraftwerk in Hamburg Moorburg ein Streitpunkt in den derzeitigen Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und Grün-Alternativer Liste. Vattenfall will das Projekt weiterhin durchsetzen. Greenpeace-Aktivisten stoppen Frachter mit TropenholzDi, 18.03.2008 Seit gestern protestieren Greenpeace-Aktivisten im Hafen von Caen gegen den Import von brasilianischem Tropenholz. Vier Aktivisten aus Deutschland, Großbritannien, Italien und Chile kletterten auf die Entladekräne des mit 16.000 Tonnen Tropenholz beladenen Frachters Galina III, und verhindern das Entladen. Ein heute veröffentlichter Greenpeace-Report zeigt auf, dass bis zu 80 Prozent des Amazonasholzes illegal geschlagen wird. Die Fracht der Galina III stammt von sechs brasilianischen Firmen, die in Amazonas nachweislich illegal einschlagen und das Holz vom Hafen in Santarém nach Europa exportieren. Greenpeace-Technik seit 15 Jahren weltweit erfolgreichFr, 14.03.2008 Der Greenfreeze, weltweit der erste Kühlschrank ohne die schädlichen Chemikalien FCKW und FKW, wird 15 Jahre alt. Am 15. März 1993 rollte das erste Gerät aus der Fertigungsanlage der Firma DKK Scharfenstein in Niederschmiedeberg/Sachsen. Inzwischen wurden weltweit 300 Millionen Kühlschränke nach dem Greenfreeze-Standard hergestellt. Greenpeace verstärkte mit der neuen Technik seine damalige Kampagne gegen die Chemikalie FCKW, welche die Ozonschicht der Erde zerstört. Zudem wollte Greenpeace die Verbreitung des Stoffes FKW aufhalten, den die Chemieindustrie als Ersatz-Kältemittel einführte - trotz seiner verheerenden Wirkung auf das Klima. Brasilien versagt im Kampf gegen UrwaldzerstörungDo, 06.03.2008 Ein von Greenpeace heute in Sao Paulo/Brasilien veröffentlichter Report belegt, dass die brasilianische Regierung im Urwaldschutz versagt hat. Der von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva im März 2004 vorgestellte Aktionsplan zum Kampf gegen die Entwaldung am Amazonas wurde zu fast 70 Prozent nicht umgesetzt. Abholzung und Brandrodung haben dagegen zugenommen: Allein in der zweiten Jahreshälfte 2007 wurden im Amazonasgebiet knapp 7000 Quadratkilometer Urwald vernichtet, die achtfache Fläche Berlins. Die Gebiete wurden für die Landwirtschaft, vor allem den Sojaanbau, und die Viehzucht gerodet. Green IT - ein Anfang ist gemachtMi, 05.03.2008 Green IT ist heute schon möglich. Die Hersteller müssen vorhandene Innovationen aber konsequenter nutzen. So lautet das Fazit der Studie Searching for Green Electronics, die Greenpeace heute auf der CeBIT präsentiert. Im Fokus der Studie steht, inwieweit Hersteller bereits auf gefährliche Chemikalien verzichten. Auch die Energieeffizienz und Wiederverwertbarkeit der Geräte ist Teil der Untersuchung. Der Laptop Sony Vaio TZ11, das Mobiltelefon Sony Ericsson T650i und der PDA P1i von Sony Ericsson schneiden am besten ab. Dennoch: Selbst die besten der insgesamt 37 Produkte erfüllen nur gut die Hälfte der von Greenpeace angelegten Kriterien. Klimawandel durch HolzhandelSa, 01.03.2008 Gegen Tropenholzprodukte, die zu großen Teilen aus Urwaldzerstörung stammen, protestieren Greenpeace-Aktivisten heute bundesweit. In 33 Städten, von Bremerhaven bis Freiburg informieren die Aktivisten in Baumärkten und Möbelhäusern über die Herkunft von Parkett und Gartenmöbeln. Eine Recherche von Greenpeace hatte im Vorfeld ergeben, dass vor allem die Firma HolzLand eine große Auswahl Tropenhölzer ohne glaubwürdiges Umweltzertifikat anbieten. Der Handel mit Tropenholz führt nicht nur zur Zerstörung der letzten Urwälder, sondern treibt auch den Klimawandel an: Ein Fünftel des weltweit freigesetzten klimaschädlichen Kohlendioxids entsteht durch Waldzerstörung. Greenpeace fordert die deutschen Holzhändler auf, für den Schutz von Klima und Artenvielfalt nur noch Produkte aus ökologischer Forstwirtschaft anzubieten. Greenpeace beantragt Aussetzung des Genehmigungsverfahrens für das Kohlekraftwerk MoorburgMi, 27.02.2008 Greenpeace hat am Dienstagabend bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Hansestadt Hamburg beantragt, das Genehmigungsverfahren für das geplante Kraftwerk Moorburg auszusetzen und einen sofortigen Baustopp zu verhängen. Der Hintergrund: Nach einer juristischen Stellungnahme zur wasserrechtlichen Genehmigung, die Greenpeace in Auftrag gegeben hat, ist das Kraftwerk auch nach der im Dezember 2007 beschlossenen Zusatzvereinbarung des Energieversorgers Vattenfall mit der Stadt Hamburg nicht genehmigungsfähig. Greenpeace veröffentlicht Bilanz zum Gentechnikkurs des CSU-Landwirtschaftsministers SeehoferFr, 22.02.2008 Mit einem Banner am Kreuztor, dem Wahrzeichen Ingolstadts, demonstrieren Greenpeace-Kletterer heute gegen den Pro-Gentechnikkurs von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU). Ingolstadt ist der Wahlkreis des Ministers. Gleichzeitig hat Greenpeace eine Bilanz veröffentlicht, in der die Entscheidungen des Landwirtschafts- und Verbraucherministers bezüglich des Einsatzes von genmanipulierten Pflanzen gezeigt werden. Die Seehofer-Bilanz finden Sie auf der Internetseite www.genhofer.de. Greenpeace-Kletterer steigen Kanzlerin aufs DachDo, 21.02.2008 Am höchsten Hotel Hamburgs protestieren Greenpeace-Kletterer seit wenigen Minuten gegen die verfehlte Klimapolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bürgermeister Ole von Beust. Vor Beginn der Abschlussveranstaltung des Hamburger CDU-Wahlkampfes im angrenzenden Congress-Centrum, an der die Kanzlerin teilnimmt, hängten die Umweltschützer ein 15 mal 15 Meter großes Banner vom 19. Stockwerk des Hotels. Auf dem weithin lesbaren Banner steht: Merkel, von Beust: Klimaschutz predigen und Kohlekraft bauen - Was für eine Heuchelei! Greenpeace-Kletterer protestieren auf Schornsteinen in MoorburgMi, 20.02.2008 20 Greenpeace-Aktivisten protestieren seit dem frühen Morgen auf dem Baugelände des Steinkohlekraftwerks des Energieversorgers Vattenfall in Moorburg. Zwischen den beiden 50 Meter hohen Schornsteinen des bereits vorhandenen Gasturbinenkraftwerks haben Kletterer ein 10 mal 13 Meter großes Banner mit der Aufschrift Ole von Beust: Stopp Klimakiller Kohle! angebracht. Greenpeace fordert den Ersten Hamburger Bürgermeister Ole von Beust (CDU) auf, das Genehmigungsverfahren des klimaschädlichen Steinkohlekraftwerks und die Bauarbeiten sofort zu stoppen. Hamburger wählen Klimaschutz statt KohleDo, 14.02.2008 Kurz vor der Wahl in Hamburg sprechen sich zwei Drittel der Hamburger Bürger gegen den Bau des klimaschädlichen Kohlekraftwerkes in Moorburg aus. Dies ist das Ergebnis einer heute veröffentlichten Meinungsumfrage der Hamburger Forschungsgruppe g/d/p im Auftrag von Greenpeace. Ole, Hamburger wählen: Klimaschutz statt Kohle!, projizierten Greenpeace-Aktivisten in den frühen Morgenstunden an die Hamburger Kunsthalle, unweit vom Dienstsitz des Ersten Bürgermeisters Ole von Beust (CDU). Greenpeace fordert einen Bau- und Genehmigungsstopp für das Vattenfall-Kohlekraftwerk Moorburg. Mit dem Bau des Kraftwerkes würde der Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid in der Hansestadt um 70 Prozent steigen. Greenpeace veröffentlicht Deutschlandkarte zum Anbau von Gen-MaisSo, 10.02.2008 Ab sofort kann auf einer Deutschlandkarte auf den Internetseiten von Greenpeace nachgesehen werden, wo genau in Deutschland Gen-Mais angebaut werden soll. Als Grundlage dienen die im Standortregister des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlichten Daten. Bis letzten Freitag waren dort 4342 Hektar angemeldet. Dies sind 671 Hektar mehr als genau vor einem Jahr. Für diese Fläche erhalten die Gen-Bauern finanzielle Zuschüsse von der EU. Nach Berechnungen von Greenpeace belaufen diese sich auf etwa 1,2 Millionen Euro. Eine von Greenpeace in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage zeigt, dass rund 70 Prozent der Bevölkerung Subventionen für den Anbau von genmanipulierten Pflanzen ablehnen. Greenpeace wird mit Preis von Almeria ausgezeichnetFr, 08.02.2008 Der Einsatz von Greenpeace für eine nachhaltige und verantwortungsvollere Landwirtschaft wurde gestern Abend mit dem Preis von Almeria 2008 ausgezeichnet. Provinzregierung, Handelskammer und namhafte Obst- und Gemüseproduzenten der südspanischen Region Almeria würdigen mit der Preisvergabe den Erfolg der Greenpeace-Kampagne Essen ohne Pestizide. Tests der Umweltschutzorganisation hatten bei Lebensmitteln aus der Region zu hohe Belastungen mit Pestiziden nachgewiesen. Dem darauf folgenden Absatzeinbruch für Produkte aus Almeria begegnet die Region nun mit einem Umbau der Landwirtschaft. Dabei wird der Einsatz von Pestiziden reduziert und umweltverträglichere Anbaumethoden werden gefördert. Greenpeace fordert Verbot von 327 stark giftigen PestizidenDo, 07.02.2008 Greenpeace hat heute eine Liste von 327 Spritzmitteln veröffentlicht veröffentlicht, die nach einer neuen Studie besonders gesundheits- und umweltgefährdend sind. Insgesamt 1134 weltweit eingesetzte Pestizide wurden im Auftrag der Umweltschutzorganisation von zwei unabhängigen Experten nach vierzehn Kriterien überprüft. 29 Prozent wurden in eine Schwarze Liste für gefährliche Pestizide aufgenommen. Greenpeace-Kletterer steigen Ole von Beust auf den BalkonMi, 06.02.2008 Gegen das Zurückhalten von Informationen über das geplante Kohlekraftwerk in Moorburg, haben heute Greenpeace-Kletterer am Hamburger Rathaus demonstriert. Unter dem Rathausbalkon haben die Umweltschützer zwei Banner mit der Aufschrift Stopp Vattenfall in Moorburg! und Akteneinsicht jetzt! entfaltet. Auf Flaggen an den historischen Fahnenmasten vor dem Gebäude ist zu lesen: Klimaschutz statt Kohle. Stoppt Vattenfall in Moorburg. Neuer Greenpeace-Einkaufsratgeber für HolzprodukteFr, 01.02.2008 Greenpeace veröffentlicht heute seinen neuen Verbraucherratgeber Holz und Wald. Der Ratgeber bewertet 36 in Deutschland gehandelte Holzarten nach ihrer Herkunft aus ökologischer Waldnutzung oder Urwaldzerstörung. Zudem ruft Greenpeace heute zu einer öffentlichen Holz-Recherche auf, um Holz aus Urwaldzerstörung in deutschen Bau- und Parkettmärkten oder Einrichtungshäusern aufzuspüren. Interessierte Verbraucher können ihre Funde in einer Online-Datenbank (www.greenpeace.de/holzrecherche) eintragen. Allein im Jahr 2006 importierte Deutschland mehr als 420.000 Kubikmeter tropisches Holz. Urwälder sind für das Klima besonders wichtig, da sie riesige Mengen Kohlenstoff speichern. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, ein europäisches Urwaldschutzgesetz zu unterstützen. Greenpeace-Studie: Pestizid-Last im Essen weit unterschätztDo, 31.01.2008 Selbst die besten staatlichen Lebensmittellabors können bei der Überwachung von Obst, Gemüse und Getreide mehr als die Hälfte der möglicherweise enthaltenen Pestizide nicht erkennen. Das ist das Ergebnis der Studie Grenzen der Pestizidanalytik, die Greenpeace heute veröffentlicht. Von den etwa 1350 bislang weltweit in der Landwirtschaft eingesetzten Pestizidwirkstoffen können bestenfalls etwa 600 Wirkstoffe nachgewiesen werden. Die Labors der meisten deutschen Bundesländer erkennen sogar weniger als 400 Wirkstoffe. Rückstände der oftmals hochgiftigen Spritzmittel verbleiben häufig in den behandelten Pflanzen und belasten so auch in Deutschland verkaufte Lebensmittel. Greenpeace fordert einen Einsatz- und Zulassungsstopp für solche für die Überwachung praktisch unsichtbaren Gifte. Greenpeace: Das Wattenmeer muss Weltnaturerbe werdenDi, 29.01.2008 Zehn Greenpeace-Aktivisten haben heute ein Banner mit der Aufschrift Tu Watt, Ole - JA zum Weltnaturerbe Wattenmeer am Leuchtturm Roter Sand in der Außenweser befestigt. Die Aktivisten protestieren damit gegen die Umweltpolitik des Ersten Bürgermeisters von Hamburg Ole von Beust (CDU), der sich gegen eine Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO ausgesprochen hat. Gemeinsam mit der Bundesregierung, den Niederlanden, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wollte Hamburg den Antrag bei der UNESCO einreichen. Allein Hamburg verweigert jetzt die Unterschrift. Auch das Bundesumweltministerium spricht sich für die Anerkennung aus. Klimawandel durch HolzhandelSa, 26.01.2008 Der Holzhandel in Kassel bietet Produkte wie Parkett und Gartenmöbel aus Tropenholz an, die zu großen Teilen aus Urwaldzerstörung stammen. Dies hat eine exemplarische Recherche von Greenpeace in 19 Baumärkten und Holzhandlungen im Großraum Kassel ergeben. Besonders die Firmen HolzLand und Jordan Holz verkaufen eine große Auswahl Tropenhölzer ohne Umweltzertifikat. 100 Greenpeace-Aktivisten informieren heute in verschiedenen Märkten in Kassel über die Herkunft der Hölzer und die Bedeutung der Urwälder für das globale Klima. Ein Fünftel des weltweit freigesetzten Kohlendioxids entsteht durch Waldzerstörung. Auch bundesweit wird im Fachhandel Holz aus Urwaldzerstörung angeboten. Greenpeace fordert die deutschen Holzhändler auf, für den Schutz von Klima und Artenvielfalt nur noch Produkte aus ökologischer Forstwirtschaft anzubieten. Greenpeace: Keine Ölbohrungen im WattenmeerMo, 21.01.2008 Greenpeace protestiert heute mit seinem Aktionsschiff Beluga II im niedersächsischen Teil des Wattenmeeres gegen Pläne des Energieunternehmens RWE Dea AG, im Nationalpark Wattenmeer nach Öl zu bohren. An der Sandbank Hoher Knechtsand bringen Aktivisten eine Boje mit der Aufschrift Keine Ölförderung im Wattenmeer! aus. Auf einem Banner zwischen den Masten der Beluga II steht Weltnaturerbe Wattenmeer - jetzt. Die Umweltorganisation will die Boje als Mahnung an RWE Dea im Wattenmeer belassen. Greenpeace fordert zudem einen gemeinsamen Antrag aller norddeutschen Bundesländer für die Aufnahme des Wattenmeeres in das UNESCO-Weltnaturerbe. Nur Hamburg sperrt sich derzeit noch dagegen. Greenpeace-Aktivisten führen Tempo 120 auf Autobahn A7 einFr, 18.01.2008 Greenpeace-Aktivisten haben heute Morgen an einem rund 25 Kilometer langen Abschnitt der Autobahn A7 ein Tempolimit für den Klimaschutz eingeführt. Zwischen der Raststätte Hildesheimer Börde und der Anschlussstelle Rhüden befestigen sie in beiden Fahrtrichtungen zwölf Verkehrsschilder mit der Aufschrift 120 ? Klimaschutz. Die Aktion im Wahlkreis von Sigmar Gabriel soll auch den Umweltminister unterstützen, der sich kürzlich erstmals offen für ein verbindliches Tempolimit ausgesprochen hat. Die indirekten Effekte einer Geschwindigkeitsbeschränkung, wie die hierdurch ermöglichte leichtere Bauweise von Autos, werden mehr Kohlendioxid einsparen als das gerade verabschiedete Klimapaket der Bundesregierung. Dies geht aus einer Studie des Wuppertal Instituts hervor. Gutachten belegt: Seehofer verstößt gegen EU-RechtDo, 17.01.2008 Nach dem in der deutschen und in der EU-Gesetzgebung verankerten Vorsorgeprinzip ist Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) dazu verpflichtet, den Anbau des riskanten Gen-Maises MON810 in Deutschland zu verbieten. Das ist das Ergebnis eines heute von Greenpeace vorgelegten Rechtsgutachtens, das die Umweltschützer Minister Seehofer übergeben wollen. Während seines Rundgangs auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin haben zudem 15 Greenpeace-Aktivisten von der Hallendecke aus zwei Millionen Papierschnipsel auf den Minister niederregnen lassen. Die mit Gen-Maisfratzen und dem Schriftzug Genhofer bedruckten Schnipsel symbolisieren die unkontrollierte Ausbreitung von Gen-Pflanzen. Zehn Jahre Weltpark AntarktisSo, 13.01.2008 Vor zehn Jahren trat das Schutzabkommen für die Antarktis in Kraft ? ein Höhepunkt des globalen Umweltschutzes. Das Abkommen, das den Kontinent mit seinem empfindlichen Ökosystem seit 14.1.1998 für 50 Jahre vor der Ausbeutung seiner Rohstoffe bewahrt, kam vor allem durch die Greenpeace-Kampagne Weltpark Antarktis zustande. Das Abkommen erklärt die Antarktis zu einem dem Frieden und der Wissenschaft gewidmeten Natur-Reservat. Doch inzwischen hat die Jagd nach Rohstoffen auf der anderen Seite der Erde begonnen: Im vergangenen Jahr haben die ersten Anrainerstaaten der Arktis ihre Gebietsansprüche angemeldet, um vor allem nach Öl zu suchen. Japanische Walfänger in der Antarktis aufgespürtSa, 12.01.2008 Das Greenpeace-Schiff Esperanza hat in der Nacht auf Samstag die japanische Walfangflotte im südlichen Polarmeer gesichtet und verfolgt sie. Die Umweltschützer, darunter eine Hamburgerin, werden versuchen, Wale vor den japanischen Harpunen zu retten. Die japanische Flotte besteht aus sechs Schiffen, zwei Sichtungs- und drei Fangschiffen sowie einem Fabrikschiff. Die Walfänger befinden sich bereits seit Dezember im Südpolarmeer. Neben 935 Minkewalen stehen auch 50 der gefährdeten Finnwale auf der Abschussliste. Industrielle Landwirtschaft treibt Klimawandel voranDi, 08.01.2008 Eine der größten globalen Quellen für klimaschädliche Treibhausgase ist die Landwirtschaft. Ein von Greenpeace heute veröffentlichter Report zeigt auf, dass sie bis zu einem Drittel der weltweiten Treibhausgase erzeugt - unter anderem durch die Überdüngung der Äcker mit Stickstoff. Autor des Reports, der vor der Internationalen Grünen Woche in Berlin (18.-27. Januar) erscheint, ist der Wissenschaftler Pete Smith von der britischen Universität Aberdeen. Er verfasste bereits den Landwirtschaftsteil des 4. Berichtes des UN-Klimarates IPCC zum Zustand des Weltklimas. Merkels Klimapolitik 2007: Wesentliche Probleme nicht gelöstFr, 28.12.2007 Die Bundesregierung hat im ereignisreichen Klimajahr 2007 zwar viele Maßnahmen zum Klimaschutz geplant, hat aber wesentliche Probleme nicht angepackt. Diese Jahresbilanz zieht Greenpeace für die deutsche Klimapolitik. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat auf internationalem Parkett ihre Rolle als Klimaschützerin souverän gespielt. Doch in der Praxis fällt die Bilanz in wesentlichen Bereichen schlecht aus: Die Regierung verteidigt zu Lasten des Klimas die Profitinteressen von Autoherstellern und Energiekonzernen. Zu wenig Bedeutung hat sie dem Schutz der letzten Urwälder beigemessen, deren Zerstörung wesentlich zum weltweiten Ausstoß an Treibhausgasen beiträgt. Greenpeace fordert daher, dass die Regierung den Klimaschutz entschieden verfolgt. Guter Fisch, schlechter Fisch ? Supermärkte im VergleichMi, 19.12.2007 Die meisten deutschen Supermärkte und Discounter reagieren auf die Überfischung der Meere. Der Handel geht die ersten Schritte zu einem nachhaltigen und transparenten Einkauf von Fisch und anderen Meeresfrüchten. Das ist das Ergebnis einer heute veröffentlichen Untersuchung von Greenpeace. Angesichts des katastrophalen Zustands der weltweiten Fischbestände fordert Greenpeace neben der Politik auch den Lebensmittelhandel auf, seine Verantwortung für eine nachhaltige Nutzung der Meere wahrzunehmen. Wegen Überfischung geschlossenMo, 17.12.2007 Update zur Greenpeace-Aktion in Brüssel: 200 Greenpeace-Aktivisten haben heute Vormittag die Eingänge des EU-Ratsgebäudes in Brüssel zugemauert. Dort treffen sich ab diesem Montag die EU-Fischereiminister, um die Fangquoten für 2008 zu beraten. Mit ihrer Aktion protestieren die Aktivisten gegen die seit Jahren zu hohen Quoten. Die Aktion ist inzwischen beendet. Bauarbeiter reißen die Mauern ein, damit das Gebäude wieder betreten werden kann. Naturschutzbehörde bewertet Überwachung von Gen-Mais als unzureichendSo, 16.12.2007 Landwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) hat trotz erheblicher Kritik einer Fachbehörde an einem Überwachungsplan der Firma Monsanto erlaubt, dass der genmanipulierte Mais MON810 im nächsten Jahr wieder angebaut werden darf. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hatte in einer internen Stellungnahme, die Greenpeace vorliegt, zuvor erklärt, der Überwachungsplan für den Gen-Mais sei unzureichend. Greenpeace fordert, den Anbau zu untersagen. Klimakonferenz auf Bali: Scheitern verhindert, aber zu wenig SubstanzSa, 15.12.2007 Dem Beschluss der UN-Klimakonferenz von Bali fehlen die wichtigen Minderungs-Ziele für den Ausstoß von Treibhausgasen, die die Wissenschaft und die Verantwortung für die Menschheit fordern, erklärt Greenpeace heute zum Ende der Konferenz. Die USA hätten die Konferenz beinahe entgleisen lassen. In einer dramatischen Sitzung mit offener Kritik an ihrer Haltung mussten die USA einlenken. Dennoch verhinderte die Bush-Regierung im Abschlussdokument den Hinweis auf die drastischen Emissionssenkungen, die notwendig sind, um den Klimawandel zu stoppen. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse des UN-Weltklimarats IPCC sind im Hauptdokument zu einer Fußnote degradiert worden. Globaler Aufruf gegen Patente auf SaatgutDo, 13.12.2007 Dem Europäischen Patentamt in München wird heute ein globaler Aufruf gegen Patente auf Saatgut präsentiert. Unterschrieben haben ihn 48 Bauernverbände aus aller Welt, darunter die größten Organisationen aus Argentinien, Indien, Italien, Schweden, der Schweiz und Spanien. Unterstützt wird der Aufruf auch von Entwicklungsorganisationen und Umweltverbänden wie Misereor, Greenpeace, Swissaid und der Erklärung von Bern. Die Unterzeichner ? insgesamt 173 Organisationen ? wenden sich insbesondere gegen Patente auf Saatgut und Nutztiere. An der Aktion nimmt auch die bekannte Wiener Künstlerin Ines Doujak teil. Es ist das größte globale Bündnis dieser Art und sendet ein klares Signal an die Politik und die Patentämter in aller Welt, sagt Mute Schimpf vom Hilfswerk Misereor. Das Bündnis ist ein ermutigendes Zeichen, wie Bauernorganisationen aus Entwicklungs- und Industrieländern gemeinsam gegen Saatgutmonopole antreten. Licht aus! Für unser Klima. Initiatoren freuen sich über erfolgreiche KlimaschutzaktionSo, 09.12.2007 Deutschland hat ein Zeichen für mehr Klimaschutz gesetzt. An über 250 bekannten Gebäuden, vom Brandenburger Tor über den Kölner Dom bis zum Schloss Neuschwanstein und dem Dresdener Zwinger gingen am Samstagabend um 20:00 Uhr für fünf Minuten die Lichter aus. Weihnachtsmärkte schalteten ihre Beleuchtung herunter und selbst an der Hamburger Reeperbahn erlöschte kurzzeitig das Rotlicht. Millionen Haushalte beteiligten sich an der symbolischen Klimaschutzaktion. Eisbär aus Eis warnt vor KlimawandelFr, 07.12.2007 Mit einem großen Eisbären aus Eis warnt Greenpeace am Brandenburger Tor in Berlin vor den Folgen des weltweiten Klimawandels. Der Aktionskünstler Christian Funk wird heute mit Kettensägen und Spezialwerkzeug aus einem 15 Tonnen schweren und vier Meter hohen Eisblock die Skulptur herausarbeiten. Sie soll zum bundesweiten Klimaaktionstag am Samstag fertig sein, dessen zentrale Kundgebung in Berlin stattfindet. Mit dem Klimaktionstag, zu dem weltweit aufgerufen wird, werden die Teilnehmer der UN-Klimakonferenz im indonesischen Bali aufgefordert, verbindliche Maßnahmen für einen umfassenden Klimaschutz zu beschließen. Lange Anna Opfer des Klimawandels?Mi, 05.12.2007 Mit einer Projektion neben die Lange Anna auf Helgoland hat Greenpeace am Mittwochnachmittag vor den möglichen Auswirkungen des weltweiten Klimawandels in Deutschland gewarnt. Klimaopfer? und Klimaschutz jetzt! projizierten die Aktivisten auf einen roten Felsen, direkt hinter dem Wahrzeichen der deutschen Nordseeinsel. Helgoland ist nach der Zugspitze und Dresden die letzte Station der Projektionstour, mit der die Umweltorganisation zeitgleich zur Weltklimakonferenz in Bali auf die Folgen der Erderwärmung auch in Deutschland hinweist. Bundesregierung muss beim Klimaschutz nachbessernMi, 05.12.2007 Mit dem heute verabschiedeten Klimaschutzpaket wird die Bundesregierung ihre selbst gesteckten Ziele beim Klimaschutz nicht erreichen. Das ist die Einschätzung der Umweltorganisation Greenpeace, die weitergehende Maßnahmen fordert. Greenpeace hatte die Pläne bereits zuvor in einer Studie bewerten lassen. Das Ergebnis: Die angestrebte Verringerung der jährlichen Treibhausgasemission um 40 Prozent bis zum Jahr 2020 wird verfehlt. Statt 270 Millionen Tonnen CO2 jährlich werden mit den geplanten Maßnahmen laut der Studie voraussichtlich nur etwa 160 Millionen Tonnen CO2 vermieden. Das entspräche einem Minderungssziel von nur rund 30 Prozent. Insbesondere die Planung neuer Kohlekraftwerke trägt dazu bei, dass die Ziele verfehlt werden. Wird die Zugspitze zum Klima-Opfer?Di, 04.12.2007 Mit einer Projektion am Fuß der Zugspitze hat Greenpeace gestern Abend auf die wachsende Bedrohung der Alpengletscher durch die Erderwärmung aufmerksam gemacht. Klimaschutz jetzt! war auf dem Felsmasssiv nahe der Talstation der Eibsee-Seilbahn zu lesen. Mit der Aktion an Deutschlands höchstem Berg startete Greenpeace eine Projektionstour quer durch die Bundesrepublik, mit der anlässlich der Weltklimakonferenz auf Bali auf die dramatischen Auswirkungen des weltweiten Klimawandels auch für deutsche Landschaften hingewiesen werden soll. 270.000 Bürger fordern Staaten zum Klimaschutz aufDo, 29.11.2007 Der Schutz des Klimas muss endlich weltweit auf höchstem Niveau verankert werden. Dieser Forderung von Greenpeace haben sich seit Juni schon 270.000 Menschen in Deutschland angeschlossen. In wenigen Tagen haben die Politiker zahlreicher Länder bei der Klimakonferenz im indonesischen Bali die Chance, mit den richtigen Entscheidungen dieser Verantwortung gerecht zu werden. Heute veröffentlicht Greenpeace das Zwischenergebnis der Unterschriftenaktion, die parallel zu den Verhandlungen über ein neues Klimaschutz-Protokoll, bis 2009 fortgesetzt werden soll. Ziel der Aktion ist es, dem Klimaschutz den Status eines einklagbaren Grundrechts für alle Menschen zu verleihen. Damit könnte jeder Bürger vor Gericht gegen Projekte klagen, die das Klima zerstören. Gabriel gibt Greenpeace Recht: Klimaschutz ist mit 25 Kohlekraftwerken unmöglichMi, 28.11.2007 Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat eine detaillierte Prüfung der von Greenpeace veröffentlichten aktuellen Liste der geplanten Kohlekraftwerke angekündigt. In der vergangenen Woche hatte Gabriel nach der Veröffentlichung einer Studie der Umweltschutzorganisation kritisiert, dass Greenpeace von 25 geplanten Kohlekraftwerken ausgeht. Er behauptete, in Deutschland seien nur neun Kohlekraftwerke geplant. Nachdem Greenpeace daraufhin eine aktuelle Liste der Bauprojekte veröffentlicht hatte, gab Gabriel jetzt gegenüber Greenpeace erstmals zu, dass mit dem Bau von 25 Kohlekraftwerken die Klimaschutzziele der Bundesregierung nicht erreicht werden könnten. Greenpeace fordert vom Umweltminister klare Informationen darüber, welche 15 Kohlekraftwerke nicht gebaut werden. Politik opfert Klimaschutz für VattenfallDi, 27.11.2007 Mit Dia-Projektionen auf Kühltürme des Braunkohlekraftwerks in Jänschwalde protestiert die Umweltschutzorganisation Greenpeace am frühen Abend gegen die klimaschädliche Stromerzeugung des Energieversorgers Vattenfall. Auf der mehrere hundert Quadratmeter großen Projektion ist der Spruch zu lesen: Merkels Klimaberater von Vattenfall empfiehlt! Mehr Kohlekraftwerke! So nicht, Herr Josefsson! Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, sich in Klimafragen nur noch von unabhängiger Seite beraten zu lassen und sich von Vattenfall-Chef Josefsson als Berater zu trennen. Angesichts der Ergebnisse des vierten Berichtes des Weltklimarates IPCC dürfen Politiker den Klimaschutz nicht länger den Interessen der Industrie unterordnen. Gen-Mais kann nicht kontrolliert werdenMo, 26.11.2007 Greenpeace veröffentlicht heute in Berlin neue Forschungsergebnisse, nach denen es keine verlässliche Messmethode für den Giftgehalt im Gen-Mais gibt. Der in Deutschland angebaute genmanipulierte Mais Mon810 des Agrarkonzerns Monsanto produziert ein Insektizid, mit dem die Pflanze Schädlinge abtötet. Da es bisher kein standardisiertes Analyseverfahren für den Giftgehalt der Gen-Pflanzen gibt, werden verschiedene Methoden verglichen. Die Firma EcoStrat GmbH in Zürich hat im Auftrag von Greenpeace Gen-Maisproben von deutschen Äckern untersucht. Das Ergebnis: Je nach Analysemethode schwanken die Messergebnisse für die Menge des Insektizides in denselben Pflanzenteilen um bis zu hundert Prozent. Angesichts der vorliegenden Ergebnisse fordert Greenpeace einen Anbaustopp. Keine neuen Kohlekraftwerke!Fr, 23.11.2007 In 31 Städten demonstrieren Greenpeace-Gruppen heute gegen den geplanten Bau von 25 Kohlekraftwerken in Deutschland. Unter dem Motto Keine neuen Kohlekraftwerke - Klimaschutz geht anders informieren die Umweltschützer über die negativen Folgen der Ausbaupläne für das Klima. Dutzende zu Haufen aufgetürmte schwarze Müllsäcke mit der Aufschrift CO2 symbolisieren den Kohlendioxid-Ausstoß der geplanten Anlagen. In Hamburg und Berlin protestieren die Aktivisten vor den Kundenzentren des Energieversorgers Vattenfall. Das Unternehmen will drei weitere Kohlekraftwerke in Deutschland bauen. Passanten haben die Möglichkeit, vor Ort einen Klimaschutzappell per Fax an den Chef von Vattenfall, Lars Göran Josefsson, zu schicken. Politik opfert Klimaschutz für VattenfallMi, 21.11.2007 Mit einer Dia-Projektion auf ein Gebäude des Braunkohlekraftwerks in Boxberg protestiert die Umweltschutzorganisation Greenpeace heute Abend gegen die klimaschädliche Stromerzeugung des Energieversorgers Vattenfall. Auf der mehrere hundert Quadratmeter großen Projektion ist der Spruch zu lesen: Merkels Klimaberater von Vattenfall empfiehlt: Mehr Kohlekraftwerke! So nicht, Herr Josefsson! Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, sich in Klimafragen nur noch von unabhängiger Seite beraten zu lassen und sich von Vattenfall-Chef Josefsson als Berater zu trennen. Angesichts des vierten IPCC-Berichtes, der am vergangenen Samstag veröffentlicht wurde, dürfen Politiker den Klimaschutz nicht länger den Interessen der Industrie unterordnen. Greenpeace weist Vorwürfe Gabriels zurückMi, 21.11.2007 Greenpeace weist die Vorwürfe von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) entschieden zurück, die Umweltschutzorganisation gefährde mit ihrer Arbeit die deutsche Rolle bei den Klimaverhandlungen in Bali. In der Debatte um die Klimaschutzziele der Bundesregierung hatte Gabriel zu einer Studie der Umweltschutzorganisation gesagt, in Deutschland seien viel weniger Kohlekraftwerke geplant, als von Greenpeace veröffentlicht. Die Behauptung Gabriels, zurzeit sei nur der Bau von neun statt 25 Kohlekraftwerken geplant, erweist sich beim Blick auf die Fakten als haltlos. Auch kann die Umweltschutzorganisation mit mehreren Studien belegen, dass die Bundesregierung ihr angestrebtes Ziel einer Treibhausgasminderung von 40 Prozent bis 2020 mit dem Klimaschutzpaket in seiner aktuellen Form nicht erreichen wird. Greenpeace fordert den Umweltminister auf, die Fakten anzuerkennen und zu einer sachlichen Diskussion zurückzukehren. Politik opfert Klimaschutz für VattenfallDi, 20.11.2007 Greenpeace-Aktivisten haben heute zwei je 2,50 mal 3,50 Meter große Plakatwände vor der Baustelle des Kohlekraftwerks in Moorburg aufgebaut. Auf den Plakaten sind Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Vorstandsvorsitzende von Vattenfall Lars Göran Josefsson abgebildet. Dies ist Merkels Klimaberater! Ergebnis: Immer mehr Kohlekraftwerke! Kohle zerstört das Klima!, ist über dem Bild zu lesen. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, sich in Klimafragen nur noch von unabhängiger Seite beraten zu lassen und sich von Vattenfall-Chef Josefsson als Berater zu trennen. Angesichts des vierten IPCC-Berichtes, der am vergangenen Samstag veröffentlicht worden ist, dürfen Politiker den Klimaschutz nicht länger den Interessen der Industrie unterordnen. Deutschland verfehlt Klimaschutz-ZieleMo, 19.11.2007 Zwei Wochen vor der nächsten UN-Klimakonferenz auf Bali zeigt eine heute von Greenpeace veröffentlichte Studie auf, dass die Bundesregierung ihre nationalen Ziele beim Klimaschutz deutlich verfehlen wird. Statt einer Reduzierung von Treibhausgasen um 270 Millionen Tonnen bis zum Jahr 2020 werden mit den geplanten Klimaschutz-Maßnahmen nur maximal 160 Millionen Tonnen eingespart. Damit bleibt Deutschland hinter dem selbst gesteckten Ziel zurück, den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen bis zum Jahr 2020 um bis zu 40 Prozent, gegenüber dem Jahr 1990, zu reduzieren. Im Auftrag von Greenpeace hat das Aachener Institut EUtech die Wirksamkeit der 29 Klimaschutz-Maßnahmen überprüft, die im August in Meseberg vereinbart wurden. Das Integrierte Klimaschutz- und Energieprogramm soll am 5. Dezember im Kabinett beschlossen werden. Licht aus am 8. DezemberSo, 18.11.2007 Die Klimaschutz-Kooperation Rettet unsere Erde von BILD, BUND, Greenpeace und WWF ruft gemeinsam mit Google und ProSieben am Samstag, den 8. Dezember 2007 zu einer deutschlandweiten Aktion auf: Licht aus! Für unser Klima. Von 20 Uhr bis 20.05 Uhr sollen für fünf Minuten im ganzen Land die Lichter ausgeschaltet werden. Eine eindringliche Mahnung, die national und international zu mehr Klimaschutz aufruft. Greenpeace: Klimaschutz statt Kohle-OleFr, 16.11.2007 Greenpeace-Kletterer haben heute morgen zwei 16 Quadratmeter große Banner an den historischen Fahnenmasten vor dem Hamburger Rathaus gehisst. Klimaschutz statt Kohle-Ole! Kohlekraftwerk Moorburg stoppen!, ist auf den Flaggen in rund 15 Metern Höhe zu lesen. Greenpeace protestiert damit gegen die verfehlte Klimaschutzpolitik des Ersten Bürgermeisters Ole von Beust und fordert die Hamburger Bevölkerung auf, sich nicht nur vom Energieversorger Vattenfall zu trennen, sondern auch von Beust abzuwählen. Mit dem Kraftwerksbau in Moorburg wächst der CO2-Ausstoß Hamburgs um 8,5 Millionen Tonnen pro Jahr - das sind 70 Prozent mehr als heute. Greenpeace-Aktion mit Flaggschiff Rainbow Warrior vor SumatraDo, 15.11.2007 Aktivisten des Greenpeace-Schiffes Rainbow Warrior demonstrieren heute vor Sumatra gegen das Auslaufen eines Frachters mit Palmöl aus Urwaldzerstörung. Der unter liberianischer Flagge fahrende Tanker MT Westama wollte heute mit 30 000 Tonen Palmöl den Hafen von Dumai in der Provinz Riau auf Sumatra, Indonesien, verlassen. Die Rainbow Warrior ankert derzeit mit dem Banner Palmöl zerstört die Wälder und das Klima direkt neben dem Palmöl-Frachter. Drei Wochen vor der nächsten UN-Klimakonferenz auf Bali, Indonesien, ruft Greenpeace zu einer drastischen Reduzierung der weltweiten Entwaldung zum Schutz des Klimas auf. Greenpeace zeigt die Riesen der Meere in LebensgrößeMi, 14.11.2007 Die faszinierende Schönheit riesiger Meerestiere steht im Mittelpunkt des OZEANEUMs in Stralsund, das im Frühjahr 2008 eröffnet wird. Die Ausstellung ist eine Kooperation von Greenpeace und dem Deutschen Meeresmuseum. In einem eigenen Ausstellungsteil, einer 18 Meter hohen Halle, zeigt Greenpeace die Riesen der Meere. Der Blauwal ist mit rund 27 Metern das größte Tier der Erde und wird hier als Modell in voller Größe zu sehen sein. Auch werden Modelle von anderen Walen, Riesenkalmaren, Manta-Rochen und Mondfischen in Lebensgröße gezeigt. Der Besucher bekommt die Möglichkeit, auf Liegen unterhalb der Exponate die Dimensionen der Riesen der Meere mit allen Sinnen zu erfahren. Greenpeace erweitertet mit der Ausstellung seine weltweiten Aktivitäten zum Schutz der Meere. Greenpeace: Kanzlerin muss Klimaberater entlassenMo, 12.11.2007 Aus hunderten Sandsäcken errichten 40 Greenpeace-Aktivisten heute Morgen am Eingang zum Bundeskanzleramt einen rund 20 Meter langen und über einen Meter hohen Hochwasserschutzdamm. Die Umweltschutzorganisation warnt Bundeskanzlerin Merkel damit vor den verheerenden Folgen für das Klima, sollte sie den Empfehlungen ihres persönlichen Klimaberaters Lars Göran Josefsson folgen. Der Klimaberater, der gleichzeitig Vorstandsvorsitzender des Energieversorgers Vattenfall ist, nutzt seinen exklusiven Zugang zur Kanzlerin, um Vorteile für die besonders klimaschädlichen Kohlekraftwerke seines Unternehmens einzufordern. Dieses geht aus mehreren Schreiben von Josefsson an Merkel hervor. Frau Bundeskanzlerin, trennen Sie sich von falschen Beratern. Klimaschutz mit Kohle ist nicht möglich! fordert Greenpeace auf einem sechs mal einem Meter großen Transparent. Greenpeace-Report: Billiges Palmöl heizt das Klima anDo, 08.11.2007 Die Verwendung von Palmöl für die Lebensmittel-, Kosmetik- und Biokraftstoffindustrie zerstört die letzten Urwälder in Südostasien. Dies ist das Ergebnis des heute veröffentlichten Greenpeace-Reports Cooking the Climate. Firmen wie Unilever, Nestlé und Procter & Gamble sind demnach mitverantwortlich für die Zerstörung der lebenswichtigen Kohlenstoffspeicher in Indonesien. Die Brandrodung der letzten indonesischen Urwälder, wie in der Provinz Riau auf der Insel Sumatra, hat dramatische Konsequenzen für das globale Klima. Allein die Torfurwälder Sumatras speichern so viel Kohlenstoff wie von allen Ländern der Erde jährlich emittiert werden. Klimaschutz: CDU kommt am Tempolimit nicht vorbeiDi, 06.11.2007 Für ein allgemeines Tempolimit von 120 Stundenkilometern auf Autobahnen demonstriert Greenpeace heute vor der CDU-Parteizentrale. 15 Aktivisten haben einen neuen Eingang in Form eines überdimensionalen Tempo-120-Schildes vor das Gebäude gesetzt. Mitarbeiter und Besucher, die sich zum Klimaschutz durch ein Tempolimit bekennen, dürfen auf einem roten Teppich durch das 120er-Schild hindurch in das Konrad-Adenauer-Haus eintreten. Lehnen sie eine Geschwindigkeitsbeschränkung ab, führt der Weg über dutzende schwarze Säcke mit der Aufschrift CO2, die den Treibhausgasausstoß durch den PKW-Verkehr symbolisieren. Ein Tempolimit ist die schnellste und günstigste Maßnahme zur Reduzierung von Treibhausgasen im Verkehrsbereich. Keine andere direkte Maßnahme hat ein annähernd großes Potenzial. Das eine Milliarde Euro teure Altbausanierungsprogramm der Bundesregierung würde beispielsweise jährlich nur etwa eine Million Tonnen CO2 einsparen. Greenpeace führt Tempo 120 auf Autobahn A8 einFr, 02.11.2007 Aus Protest gegen die Blockade eines Tempolimits haben Aktivisten von Greenpeace heute morgen an der Autobahn A8 Verkehrsschilder mit der Aufschrift 120 - Klimaschutz aufgestellt. Die 13 Schilder stehen an einem rund 26 Kilometer langen Abschnitt der A8 zwischen den Auffahrten Stuttgart-Flughafen und Aichelberg in beiden Fahrtrichtungen. Die Greenpeace-Aktivisten handeln damit in so genannter Geschäftsführung ohne Auftrag für Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD), der sich trotz eines Parteitagsbeschlusses seiner Partei weiterhin nicht für ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen einsetzt. Die Umweltschützer haben seit dem 18. April 2007 in sechs Bundesländern auf Autobahn-Teilstücken mit einer Gesamtlänge von 120 Kilometern Geschwindigkeitsbeschränkungen für den Klimaschutz eingeführt. Greenpeace-Analyse: EU-Staaten verfehlen Kyoto-ZielDi, 30.10.2007 Durch den geplanten Neubau von Kohlekraftwerken werden viele europäische Staaten ihre aktuellen Klimaschutzziele verfehlen. Dies geht aus einer Analyse zu Kohlekraftwerken hervor, die Greenpeace heute veröffentlicht. In Deutschland sind 33 von europaweit 68 Kohlekraftwerken geplant oder bereits im Bau. Mit diesen Ausbauplänen wird Deutschland zu einem der größten Bremser bei der Verminderung von Treibhausgasen. Auf der Tagung des EU-Umweltrates in Luxemburg wird heute die europäische Position bei der Klimaschutzkonferenz im indonesischen Bali im Dezember vorbereitet. Greenpeace: Aktion im indonesischen Wald gegen illegale ZerstörungMo, 29.10.2007 60 Greenpeace-Aktivisten und indonesische Umweltschützer halten heute auf Sumatra die Zerstörung des indonesischen Urwaldes auf. Mit dem Bau eines Dammes stoppen sie die illegale Entwässerung des Urwaldes für Palmölplantagen in der Provinz Riau. Palmölfirmen brechen indonesische Forstgesetze, in dem sie Torfwälder trocken legen, brandroden und für den Anbau von Palmöl nutzen. Indonesien setzt durch Urwaldzerstörung jedes Jahr 2,6 Milliarden Tonnen Kohlendioxid frei - mehr als die Emissionen von Deutschland, Frankreich und Großbritannien zusammen. Greenpeace hat Anfang Oktober eine Urwaldschutzstation auf Sumatra errichtet, um vor der UN-Klimakonferenz im Dezember auf Bali gegen die Zerstörung der Wälder aktiv zu werden. Patent auf Milchkühe - Greenpeace, Landwirte und Verbände erheben EinspruchMi, 24.10.2007 Gegen ein Patent auf Milchkühe hat Greenpeace heute zusammen mit einem Bündnis aus Milchviehhaltern, Bauern und anderen Verbänden Einspruch eingelegt. Das Patent sichert den sieben Inhabern sowohl die Rechte an einem Zuchtverfahren für Kühe als auch auf Kühe, die genmanipuliert wurden. Beide Teil-Patente zielen darauf ab, dass die Kühe mehr Milch geben sollen. Das Europäische Patentamt (EPA) in München hat das Patent (EP1330552) im Januar 2007 erteilt. Laut den Regeln des europäischen Patentrechtes hat der Patentinhaber auch das Recht an allen Folgegenerationen der Tiere und Pflanzen, selbst wenn nur das Verfahren patentiert worden ist. Heute läuft die Einspruchsfrist ab. Nach Ansicht der Verbände verstößt das Patent unter anderem gegen das Verbot der Patentierung von konventionellen Zuchtverfahren. Protestbäume gegen Kohlekraftwerk MoorburgMo, 22.10.2007 Aus Protest gegen das vom Energiekonzern Vattenfall geplante Kohlekraftwerk Moorburg bei Hamburg pflanzen seit heute morgen 35 Greenpeace-Aktivisten 300 Rotfichten auf dem Baugelände. Die Mitglieder des Team50plus der Umweltorganisation wollen mit der Aktion ein Zeichen für eine lebenswerte Zukunft ihrer Kinder und Enkelkinder ohne klimaschädliche Kohlekraftwerke setzen. Vattenfall: Klimaschutz statt Kohle ? Stopp Moorburg steht auf dem mitgebrachten Transparent. Im Team50plus von Greenpeace engagieren sich deutschlandweit Menschen ab 50 Jahren für den Umweltschutz. Greenpeace-Aktivisten von Holzfällern bedrohtMi, 17.10.2007 Einige Hundert Holzfäller bedrohen sechs Greenpeace-Mitarbeiter und zwei Fotografen seit gestern Abend im brasilianischen Bundesstaat Pará und hindern sie an der Abreise. Der Konflikt ereignet sich im Ort Castelo dos Sonhos, an der Bundesstraße BR-163, die quer durch den brasilianischen Urwald führt. Die Holzfäller wollen verhindern, dass Greenpeace über die Zerstörung des brasilianischen Urwaldes berichtet. Zuflucht finden die Aktivisten derzeit bei einer militärisch bewachten Station der brasilianischen Umweltschutzbehörde Ibama. |
||