ID-Medien-Verlag und Greenpeace informiertDer ID Medien Verlag hat sich zur Aufgabe gemacht Informationen zum Thema Umweltschutz zu präsentieren. Dem ID Medien Verlag liegt sehr daran die Bevölkerung zu aktuellen Themen, wie Chemie, Energie, Frieden und Gentechnik tagesaktuell zu informieren. Die Artikel werden freundlicherweise von Greenpeace zur Verfügung gestellt. Greenpeace errichtet Waldcamp zum Schutz alter BuchenwälderDo, 02.02.2012 Greenpeace betreibt seit heute ein Waldcamp im unterfränkischen Spessart, um dort den Bestand der über 140 Jahre alten Buchen und Eichen zu dokumentieren. Im Spessart sind alte Buchenwälder beheimatet, die zu den Wertvollsten in Europa zählen. Als einzige Landesregierung gibt Bayern keine Auskunft über seine öffentlichen Waldflächen. Damit ist nicht erkennbar, welche Gebiete unter Schutz stehen und wo eingeschlagen wird. Pfälzerwald am besten geeignet als Buchen-NationalparkDi, 31.01.2012 Der Pfälzerwald ist von allen vorgesehenen Flächen in Rheinland-Pfalz am besten für einen Nationalpark geeignet. Das belegt ein Kurzgutachten des Diplom-Ingenieurs Norbert Panek im Auftrag von Greenpeace. Die rheinland-pfälzische Landesregierung plant, einen Nationalpark einzurichten und hat diese Region in die engere Wahl gezogen. Es ist dringend nötig, alte Laubwälder zu schützen, sagt Martin Kaiser, Waldexperte von Greenpeace. Die Einrichtung eines Nationalparks wäre für Rheinland-Pfalz ein Meilenstein. Die Region wäre damit ein erheblich attraktiveres Ziel für Ausflüge und zur Erholung. Greenpeace: Platzeck blockiert die EnergiewendeSo, 29.01.2012 Gegen den klimaschädlichen Kohlekurs des brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) protestieren heute Greenpeace-Aktivisten bei der Klausurtagung der SPD-Spitze vor dem Potsdamer Inselhotel Hermannswerder. Braunkohle-Ausstieg bringt Klimaschutz und Wertschöpfung nach BrandenburgDi, 24.01.2012 Von einem Ausstieg aus klimaschädlicher Braunkohle mit gleichzeitigem verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien würde Brandenburg enorm profitieren. Die Wertschöpfung aus Erneuerbaren Energien könnte sich im Jahr 2030 auf 1,25 Milliarden Euro verdoppeln. Dies ist das Ergebnis der Studie Wertschöpfung und Beschäftigung durch Erneuerbare Energien in Brandenburg, die das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag von Greenpeace erstellt hat. Umweltverbände fordern Einschlagstopp für alte BuchenwälderDo, 19.01.2012 Zum Start der Grünen Woche fordern der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), NABU, Forum Umwelt und Entwicklung und Greenpeace einen sofortigen Einschlagstopp für alte Laubwälder in öffentlichem Besitz. Greenpeace-Aktivisten protestieren weiter gegen Fischtrawler Jan MariaDi, 03.01.2012 Keine Steuergelder für Meereszerstörung forderten Greenpeace-Aktivisten heute Morgen auf einem Schwimmbanner vor dem Fischtrawler Jan Maria am Westkai im Fischereihafen Bremerhaven. Sie protestierten damit gegen das Auslaufen der schwimmenden Fischfabrik und die zerstörerische Ausbeutung der Ozeane durch die EU-Fischereiflotte. Protest gegen Steuergelder für MeereszerstörungMo, 02.01.2012 Kurz vor dem Auslaufen der Jan Maria demonstrieren Greenpeace-Aktivisten heute in Bremerhaven gegen Subventionen für das Zerstören und Überfischen der Meere durch Fangschiffe. An den Haltetauen der schwimmenden Fischfangfabrik haben sich Kletterer festgemacht. Taucher haben eine Kette an der Schiffsschraube befestigt. Greenpeace 2012: Schutz des Klimas ist größte HerausforderungDo, 29.12.2011 Nach diesem Jahr der Schulden- und Finanzkrisen, der Naturkatastrophen und politischen Umwälzungen sieht Greenpeace weiterhin die größte Herausforderung darin, die Klimakrise aufzuhalten. Keine Steuergelder für MeereszerstörungFr, 23.12.2011 Gegen das Zerstören und Überfischen der Meere durch subventionierte Fischereifahrzeuge protestieren Greenpeace-Aktivisten heute an Fischtrawlern in Bremerhaven und im holländischen Ijmuiden. An die Bordwand der schwimmenden Fischfangfabrik Jan Maria haben die Umweltschützer in Bremerhaven von Schlauchbooten aus ein fast 30 Meter langes Banner befestigt. Darauf steht: Keine Steuergelder für Meereszerstörung. Neue Greenpeace-Webseite für Kinder: www.kids.greenpeace.deDi, 20.12.2011 Die unabhängige Umweltschutzorganisation Greenpeace hat ihren Internetauftritt für Kinder überarbeitet. www.kids.greenpeace.de richtet sich an Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre sowie interessierte Eltern und Pädagogen. Die Webseite bietet neue Nachrichtenformate und Mitmachmöglichkeiten rund um den Umweltschutz. Greenpeace-Aktivisten protestieren auf VW-KonferenzDo, 15.12.2011 Greenpeace Aktivisten fordern Volkswagen heute in Dresden dazu auf, seinen Widerstand gegen europäischen Klimaschutz aufzugeben. Alle reden vom Klima. VW ruiniert es! steht auf dem Banner, das zwölf Umweltschützer vor der Messe Dresden aufgestellt haben. Greenpeace-Ranking ändert Fisch-Einkaufspolitik deutscher SupermarktkettenMi, 14.12.2011 15 deutsche Supermarktketten und Discounter reagieren mit Einkaufsrichtlinien für Fisch und Meeresfrüchte auf das Greenpeace-Supermarktranking und die Krise in der Fischerei. Vorgaben für einen nachhaltigen Fischeinkauf und eine verbesserte Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von Fischprodukten können gegen die Überfischung der Weltmeere helfen. Das ist das Ergebnis des heute von der unabhängigen Umweltschutzorganisation zum fünften Mal veröffentlichten Supermarktrankings. Junge Meeresbotschafter präsentieren 10.000 Unterschriften im FischereiministeriumDi, 13.12.2011 10.000 Unterschriften für eine nachhaltige und meeresfreundliche Politik präsentieren heute neun junge Meeresschützer von Greenpeace im Fischereiministerium von Ilse Aigner in Berlin. Greenpeace: Flammender Protest vor BundeskanzleramtDo, 08.12.2011 Mit einem brennenden CO2-Zeichen fordern Greenpeace-Aktivisten heute Morgen vor dem Bundeskanzleramt in Berlin einen entschiedenen Einsatz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für den Klimaschutz. Sie halten ein Banner mit der Forderung Frau Merkel: Nicht nur Banken, auch das Klima retten!. Greenpeace veranstaltet Klima-Infotage in WolfsburgMi, 07.12.2011 Greenpeace lädt vom heutigen, Mittwoch, den 7.12. bis Samstag, den 10.12. zu Klima-Infotagen nach Wolfsburg ein. Mit einer Veranstaltungsreihe wird die unabhängige Umweltschutzorganisation zum Thema Volkswagen und die dunkle Seite des Klimaschutzes informieren. Klimagipfel: Wo bleibt das Engagement der Klimakanzlerin?So, 04.12.2011 Nach der ersten Verhandlungswoche droht die UN-Klimakonferenz in Südafrika an der Blockadehaltung der USA und der Führungsschwäche der EU zu scheitern. Mitschuld daran trägt auch die ehemalige Klimakanzlerin Angela Merkel: Diese hat jeglichen Erwartungen an einen Erfolg der Konferenz in ihrer jüngsten Videobotschaft eine klare Absage erteilt. Greenpeace fordert von Autoherstellern in Brüssel klares Bekenntnis zum KlimaschutzFr, 02.12.2011 Greenpeace-Aktivisten protestieren heute vor dem Treffen des europäischen Automobilverbandes ACEA in Brüssel. Sie fordern die Vorstandsvorsitzenden der 15 großen Automobilkonzerne auf, die CO2-Emissionen ihrer Fahrzeuge massiv zu senken. Volkswagen - Lobbying against climate laws (Volkswagen - Lobbyarbeit gegen Klimaschutzgesetze) lautet die Botschaft auf den Plakatwänden, die die Umweltschützer vor dem Gebäude platziert haben. Deutsche Bahn kann auf Ökostrom umsteigenDo, 01.12.2011 Die Deutsche Bahn könnte ihren Strombedarf innerhalb der nächsten 20 Jahre komplett aus Erneuerbaren Energien decken. Der Umstieg auf 100 Prozent Ökostrom wäre auch wirtschaftlich vertretbar. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das arrhenius-Institut für Energie- und Klimapolitik im Auftrag von Greenpeace erstellt hat. Greenpeace-Aktivisten protestieren in Klein Gusborn auf der Südroute der CastorstreckeMo, 28.11.2011 Vier Greenpeace-Aktivisten haben sich in Klein Gusborn zwischen Dannenberg und Gorleben in einem Transporter auf der Straße im Asphalt festgemacht. Eine Durchfahrt ist den elf Castorbehältern auf ihrem Weg vom Verladebahnhof in Dannenberg in das Zwischenlager Gorleben somit versperrt. Auf einem Banner steht Ausstieg aus Gorleben - Castor Stopp. 600-fach erhöhte Strahlung durch Atommüll-TransportMo, 28.11.2011 Greenpeace-Experten messen seit 5.00 Uhr am Verladebahnhof in Dannenberg die Neutronenstrahlung am Castortransport. Die Messungen nach den ersten Behältern zeigen, dass die Dosisleistung auch bei diesem Transport erneut hoch ist. Selbst in einer Entfernung von etwa 14 Metern konnte Greenpeace noch eine Neutronenstrahlung von 4,5 Mikrosievert pro Stunde nachweisen, über 600-mal mehr als die wenige Stunden zuvor am gleichen Ort gemessene Hintergrundstrahlung durch Neutronen. Zwar liegt die Strahlung damit vermutlich innerhalb der Grenzwerte. Die zulässige Jahresdosis an Radioaktivität würde aber in direkter Nähe der Behälter innerhalb weniger Stunden erreicht. Greenpeace besteht auf Strafanzeige gegen Umweltminister SanderSo, 27.11.2011 Greenpeace hält an seiner Strafanzeige gegen den niedersächsischen Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) trotz eines ablehnenden Bescheids der Staatsanwaltschaft in Lüneburg fest. Die unabhängige Umweltschutzorganisation hat gegen den Ablehnungsbescheid des Staatsanwalts vergangenen Donnerstag Beschwerde eingelegt. Notfalls ohne USA - Weltklimagipfel am ScheidewegSo, 27.11.2011 Sollte die amerikanische Delegation erneut die kommenden UN-Klimaverhandlungen blockieren, müssen die Staaten einen neuen Klimaschutzvertrag notfalls ohne die USA auf den Weg bringen. Diplomatische Samthandschuhe gegenüber den USA aus Angst vor wirtschaftlichen Konsequenzen kann sich der Klimaschutz nicht mehr leisten, sagt Martin Kaiser, Leiter Internationale Klimapolitik von Greenpeace. Greenpeace-Aktivisten ketten sich an BahngleiseSa, 26.11.2011 Sieben Greenpeace-Aktivisten haben sich gegen 19 Uhr an den Gleisen auf der Castorstrecke zwischen Lüneburg und Dannenberg, kurz hinter dem Bahnhof Lüneburg, festgemacht. Auf einem Banner fordern sie Ausstieg aus Gorleben - Stopp Castor. Die Aktivisten protestieren damit gegen den Castortransport ins niedersächsische Wendland und die verlogene Atommüllpolitik der Bundesregierung. Zwischenlager Gorleben nicht terrorsicherFr, 25.11.2011 Das niedersächsische Umweltministerium (NMU) hat Greenpeace eine zuvor erteilte Teilgenehmigung zur Akteneinsicht bezüglich der umstrittenen Messwerte am Zwischenlager Gorleben wieder entzogen. Das NMU beruft sich dabei auf neuere Erkenntnisse über Tatmittel und Täterverhalten, die im Falle eines Anschlags zur Freisetzung von großen Mengen radioaktiver Stoffe führen könnten. Aus dem ablehnenden Bescheid geht hervor, dass das Zwischenlager dringend bauliche Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor Anschlägen benötigt. Diese wurden noch nicht umgesetzt. Castortransport erreicht deutsche GrenzeFr, 25.11.2011 Der Castortransport aus dem französischen La Hague hat soeben die deutsch-französische Grenze bei Forbach passiert. Dies bestätigt ein Greenpeace-Team vor Ort. Mit einer wärmeempfindlichen Infrarot-Videokamera dokumentieren Greenpeace-Aktivisten die Hitzeentwicklung an den elf Castorbehältern mit hochradioaktivem Atommüll. Die Kamera stellt unterschiedliche Temperaturen durch verschiedene Farben dar. Die Radioaktivität der Behälter ist nach Angaben der zuständigen Gesellschaft für Reaktorsicherheit im Vergleich zum Jahr 2010 noch einmal leicht angestiegen. Die erhöhte Strahlung erklärt sich aus der zunehmenden Anreicherung der in Atomanlagen verwendeten Brennelemente mit Uran-235 und den damit verbundenen stärker strahlenden Abbränden. Castortransport in Frankreich gestartetMi, 23.11.2011 Der Castor-Zug mit hochradioaktivem Atommüll aus der Plutoniumfabrik in La Hague hat den Verladebahnhof in Valognes heute um 16 Uhr verlassen. Dies bestätigt ein Greenpeace-Team vor Ort in Frankreich. Jeder der elf Castorbehälter enthält viermal so viel radioaktives Material wie bei der Reaktorkatastrophe in Fukushima in die Umwelt gelangt ist. Greenpeace Filmwettbewerb: Bester Spot gegen VW kommt aus DeutschlandMi, 23.11.2011 Gestern Abend wurde in London der Gewinner des Greenpeace Filmwettbewerbs Zeig das wahre Gesicht von Volkswagen bekannt gegeben. Unter den insgesamt 80 internationalen Teilnehmern konnte sich der 19-jährige Johannes Laidler aus Konstanz als Sieger durchsetzen. Sein Film zeigt einen fiktionalen VW-Lobbyisten bei der Arbeit und entlarvt das Umweltmärchen des Volkswagen-Konzerns. Auch C&A will entgiftenDi, 22.11.2011 Auch C&A will nach einer Greenpeace-Kampagne gegen gefährliche Chemikalien in der Textilherstellung sein Sortiment sauber produzieren. Der mit 485 Filialen drittgrößte Bekleidungshändler Deutschlands folgt damit dem Modekonzern H&M, der eine entsprechende Selbstverpflichtung bereits im September vorgelegt hatte. Auch Adidas, Nike, Puma und der größte chinesische Sportartikelhersteller Li-Ning wollen bis zum Jahr 2020 alle eingesetzten Risiko-Chemikalien durch umweltfreundliche Alternativen ersetzen. Greenpeace begrüßt, dass die Firmen gemeinsame Vorschläge für eine saubere Produktion vorlegen. Zwei Drittel der Deutschen lehnen Castortransport abSo, 20.11.2011 68 Prozent der Deutschen halten den diesjährigen Castortransport für unverantwortlich. Ihrer Meinung nach ist der Streit um die Strahlenmessungen am Zwischenlager in Gorleben nicht hinreichend geklärt, um der Einlagerung weiterer Castoren zuzustimmen. Dies ergab eine repräsentative Meinungsumfrage von TNS Emnid im Auftrag von Greenpeace. Gorleben: Ministerium verweigert AkteneinsichtDo, 17.11.2011 Das niedersächsische Umweltministerium (NMU) unter Minister Hans-Heinrich Sander (FDP) verweigert Greenpeace die Einsicht in entscheidende Akten zum Strahlenskandal um das Atommüll-Zwischenlager in Gorleben. Gegen die ablehnenden Bescheide der Atomaufsichtsbehörde legt die unabhängige Umweltschutzorganisation heute Widerspruch ein. Castor rollt trotz ungeklärter Strahlenwerte am Gorlebener ZwischenlagerMi, 16.11.2011 Die entscheidenden Fragen zur Bewertung der radioaktiven Strahlenmessungen am Zwischenlager Gorleben konnte auch eine vom niedersächsischen Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) für gestern einberufene Expertenrunde nicht aufklären. Greenpeace geht daher weiter davon aus, dass der Jahresgrenzwert von 0,3 Millisievert in diesem Jahr überschritten wird. Klimazeuginnen warnen: Vattenfall bedroht ExistenzenFr, 11.11.2011 Drei Klimazeuginnen aus Entwicklungsländern fordern heute vor dem Kohlekraftwerk Jänschwalde von Betreiber Vattenfall, die Planung neuer Braunkohletagebaue zu stoppen und das Klima zu schützen. Die Frauen halten Warnschilder, die symbolisch die sichtbaren Folgen des Klimawandels in ihrer Heimat abbilden: Trinkwassermangel in Südafrika, Dürre in Nigeria und Meeresspiegelanstieg in Papua-Neuguinea. Gemeinsam mit ihnen demonstrieren Aktivisten von Greenpeace und Oxfam sowie Menschen aus der Lausitz, deren Wohnort durch den Tagebau bedroht ist, gegen die Energiepolitik des schwedischen Stromkonzerns: Vattenfall setzt trotz der beschlossenen deutschen Klimaschutzziele auf den Abbau und die Verbrennung von Braunkohle und heizt so den Klimawandel an. Vertreter von Vattenfall sind für ein Vor-Ort-Gespräch mit den drei Frauen angefragt. Greenpeace ruft McAllister zur Castor-Absage aufFr, 11.11.2011 Gegen den von der niedersächsischen Landesregierung genehmigten Castortransport ins Atommüll-Zwischenlager Gorleben protestieren Greenpeace-Aktivisten heute am Bundesumweltministerium. McAllister: Ausstieg aus Gorleben. Castor absagen! steht auf dem sechs Meter breiten und fünf Meter hohen Banner, das die Kletterer an der Fassade des Ministeriums befestigt haben. Greenpeace: Umweltminister Sander konnte Manipulationsvorwürfe nicht widerlegenDo, 10.11.2011 Der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) ist nicht in der Lage, die von Greenpeace aufgedeckten Fehler bei der Bewertung der Strahlenwerte am Zwischenlager in Gorleben auszuräumen. Die Manipulationsvorwürfe gegen den Minister bleiben bestehen. Dies stellte sich heute bei einem Gespräch der unabhängigen Umweltschutzorganisation mit dem Umweltminister heraus. Eine Expertenrunde aller an den Messungen beteiligten Behörden soll gemeinsam mit Greenpeace kommende Woche die unterschiedlichen Strahlenwerte klären. Trotz der von Greenpeace prognostizierten Überschreitung des Jahresgrenzwertes am Zwischenlager hatte das niedersächsische Umweltministerium die Einlagerung hoch radioaktiven Atommülls für dieses Jahr genehmigt. Leuchtender Protest für den Ausstieg aus GorlebenFr, 04.11.2011 Greenpeace-Aktivisten protestieren morgen in 46 Städten gegen den vom niedersächsischen Umweltministerium beschlossenen Castortransport mit hochradioaktivem Atommüll nach Gorleben. Der Protest findet unter anderem in Hamburg, Köln und Tübingen statt. Bei Einbruch der Dämmerung (ab ca. 16.00 Uhr) bringen die Aktivisten in jeder Stadt auf unterschiedliche Art und Weise ein X zum Leuchten. Vor dem Dom in Köln wird zum Beispiel ein X in den Himmel projiziert. Mit diesem Symbol der Castor-Gegner fordern sie den Ausstieg aus dem geplanten Atommüll-Endlager in Gorleben. Die Greenpeace-Aktivisten informieren zudem über die am 26. November geplante Großdemonstration im Wendland und geben Auskunft zu Anlaufstellen für Übernachtung und Verpflegung. Die Anlieferung von weiteren elf Castoren aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague in das niedersächsische Gorleben ist für das erste Adventswochenende angekündigt Indonesischer Konzern verliert deutsche KundenMi, 02.11.2011 Der indonesische Papierkonzern APP verliert durch seine umweltzerstörende Geschäftspraxis Kunden rund um den Globus. In Deutschland verzichten Tchibo und Montblanc nach Gesprächen mit der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace auf den Kauf von APP-Papier. Die beiden Firmen schließen sich Unilever, Kraft, Lego und weiteren Unternehmen an, die APP bereits aus ihrer Lieferkette ausgeschlossen haben. Der Grund: APP zerstört Regenwälder auf der indonesischen Insel Sumatra für die Produktion von Papier. Regenwälder sind von unschätzbarem Wert für den Klima- und Artenschutz, sagt Gesche Jürgens, Wald-Expertin von Greenpeace. Gorleben: Greenpeace stellt Strafanzeige gegen Umweltminister SanderDi, 01.11.2011 Gegen den niedersächsischen Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) hat Greenpeace heute bei der Staatsanwaltschaft Lüneburg Strafanzeige gestellt. Die unabhängige Umweltschutzorganisation wirft dem Minister vor, sich auf fehlerhafte Strahlenwerte am Zwischenlager Gorleben zu berufen, damit weiterer hochradioaktiver Atommüll aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague eingelagert werden kann. Gestern erklärte das niedersächsische Umweltministerium, es sähe keinen Anlass, eine Einlagerung hochradioaktiven Atommülls in diesem Jahr abzusagen. Sander nimmt rücksichtslos erhöhte radioaktive Strahlung am Zwischenlager in Kauf. Das ist nicht nur verantwortungslos, sondern auch strafbar, sagt Tobias Riedl, Atomexperte bei Greenpeace. Greenpeace: Volkswagen geizt beim KlimaschutzFr, 28.10.2011 Hamburg, 28. 10. 2011 - Mit einem bundesweiten Aktionstag fordern am morgigen Samstag Greenpeace-Aktivisten in Köln, Hannover und 28 weiteren Städten Volkswagen zu einer klimaschonenden Modellpolitik auf. Sie sammeln an zentralen Plätzen Protestunterschriften auf Autoüberzügen. Diese tragen in Anspielung auf den Markenslogan VW - das Auto den Schriftzug VW - das Problem. Greenpeace warnt grün-rote Landesregierung vor WortbruchDo, 27.10.2011 GRÜNE: Kein Wortbruch! Castor nach Philippsburg! steht auf dem sieben Meter hohen und vierundzwanzig Meter breiten Banner, das Greenpeace-Kletterer heute Morgen an der Fassade des baden-württembergischen Landtags befestigt haben. Die Umweltschützer protestieren damit gegen die Inkonsequenz der grünen Landesregierung: Als Oppositionspartei hatten die baden-württembergischen Grünen noch selbst eine Zwischenlagerung hochradioaktiven Atommülls an den Reaktorstandorten gefordert. Nun zeigt die Regierung keinerlei Initiative für eine Zwischenlagerung am Atomkraftwerk Philippsburg. "Klagen Sie gegen das Brokkoli-Patent, Frau Aigner!"Mi, 26.10.2011 München, 26. 10. 2011 - Gegen die Patentierung von Pflanzen und Tieren protestieren heute vor dem Europäischen Patentamt (EPA) in München etwa 300 Demonstranten mit fliegendem Gemüse, Ständen mit patentiertem Gemüse und landwirtschaftlichem Gerät. Die Landwirte, Umweltschützer und Vertreter von Entwicklungshilfeorganisationen fordern, dass der Ausverkauf von Lebensgrundlagen an Agrar-Konzerne beendet wird. Ein Präzedenzfall für umstrittene Patentvergaben ist das Brokkoli-Patent des US-Agrarkonzerns Monsanto. Nachdem das Europäische Patentamt vergangene Woche angekündigt hatte, das Patent auf Brokkoli aus traditioneller Zucht aufrecht zu erhalten, fordern die Redner jetzt Konsequenzen von der Politik. Gorleben: Greenpeace deckt falsche Berechnungen bei Strahlenmessungen aufDi, 25.10.2011 Das Niedersächsische Umweltministerium (NMU) hat nach Ansicht von Greenpeace erhebliche Fehler bei der Berechnung der Strahlenmessungen am Atommüll-Zwischenlager Gorleben gemacht. Mit einer aktuellen Analyse weist die unabhängige Umweltschutzorganisation heute nach, dass der zulässige Jahresgrenzwert von 0,3 Millisievert am Zwischenlager bis Jahresende überschritten werden kann. Die Strahlenmessungen bilden die Grundlage für die Ende Oktober anstehende Entscheidung des Ministeriums über den diesjährigen Castortransport. Die Greenpeace-Berechnungen ergeben eine mögliche diesjährige Strahlendosis von 0,305 Millisievert. Das NMU hatte hingegen einen Strahlenwert von 0,233 Millisievert errechnet. Neuer Greenpeace-Ratgeber Essen ohne GentechnikFr, 21.10.2011 Der Trend zu gentechnikfreien Eiern und Milchprodukten auf dem Lebensmittelmarkt hält an. Im aktualisierten Einkaufsratgeber Essen ohne Gentechnik (14. Auflage) listet die unabhängige Umweltschutzorganisation Greenpeace deutsche Firmen auf, die ohne gentechnisch veränderte Futterpflanzen produzieren. Während immer mehr Molkereien und Eierproduzenten auf eine gentechnikfreie Fütterung setzen, fällt die Geflügelfleischbranche zurück: Firmen wie Sprehe, Vossko oder Süddeutsche Truthahn AG verfüttern wieder Gen-Soja. Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen gefährdet die biologische Vielfalt und führt zu vermehrtem Pestizideinsatz. Greenpeace setzt sich daher gegen riskante Gen-Pflanzen auf dem Acker und dem Teller ein. Greenpeace-Aktivisten protestieren auf weltgrößtem VW-HändlertreffenDo, 20.10.2011 Greenpeace-Aktivisten haben auf Ibiza vor Hunderten deutschen Autohändlern gegen die klimaschädliche Volkswagen-Modellpolitik protestiert. Vormittags haben die Klimaschützer die eingeladenen VW-Händler mit zwei umgestalteten Plakatwänden mit Darth Vader-Motiv und dem Hinweis Die dunkle Seite von Volkswagen am Flughafen Aeropuerto de Ibiza San José empfangen. Die Greenpeace-Klimakapagne knüpft damit an den VW-Werbespot The Force an, der auf der Star Wars-Reihe von George Lucas basiert. Rainbow Warrior III macht heute in Hamburg festDo, 20.10.2011 Als ersten Hafen läuft die Rainbow Warrior III auf ihrer Jungfernfahrt heute Hamburg an. Gegen 10 Uhr wird das neue Greenpeace-Kampagnenschiff an der Hamburger Überseebrücke erwartet (nahe der Cap San Diego/ Karte). Zu einem Open boat lädt die Rainbow Warrior III am Samstag, den 22.10., und Sonntag, den 23.10., zwischen 10.00 und 16.00 Uhr ein. Atommüll-Zwischenlager: Philippsburg sicherer als GorlebenMi, 19.10.2011 Die Zwischenlagerung von hochradioaktivem Atommüll wäre am Atomkraftwerk im baden-württembergischen Philippsburg sicherer als im niedersächsischen Zwischenlager Gorleben. Dies geht aus einer Studie hervor, die die unabhängige Umweltschutzorganisation Greenpeace heute in Stuttgart vorstellt. Danach verfügt das Zwischenlager am AKW Philippsburg über ein Drainagesystem, welches bei einem Flugzeugabsturz das ausströmende Kerosin ableiten soll. So können lang anhaltende Kerosinbrände vermieden werden. Zudem entfiele das in Gorleben nötige Umladen der Castorbehälter von der Schiene auf die Straße, da Bahngleise unmittelbar auf das AKW-Gelände Philippsburg führen. Greenpeace: Anti-VW-Filme zur Abstimmung bereitMo, 17.10.2011 Zeig das wahre Gesicht von Volkswagen - so lautet das Motto des internationalen Filmwettbewerbs von Greenpeace. Die unabhängige Umweltschutzorganisation hatte im Internet dazu aufgerufen, VW mit seinen eigenen Werbebotschaften zu konfrontieren. Insgesamt 80 Beiträge aus dem In- und Ausland wurden eingereicht. Zwei Wochen hatten die Teilnehmer Zeit, einen einminütigen Film zu produzieren. Alle eingereichten Beiträge stehen seit heute vier Wochen lang zur öffentlichen Abstimmung im Internet bereit. Greenpeace stellt Antrag auf Akteneinsicht zu Strahlenmessungen in GorlebenFr, 07.10.2011 Greenpeace verlangt Akteneinsicht in sämtliche Strahlenmessungen am Castor-Zwischenlager in Gorleben und den damit verbundenen Schriftverkehr der zuständigen Behörden. Entsprechende Anträge nach dem Umweltinformationsgesetz (UIG) liegen dem niedersächsischen Umweltministerium seit heute vor. Innerhalb von vier Wochen muss das Ministerium laut UIG Stellung beziehen. Die Akten sollen klären, ob die Entscheidung über einen weiteren Castor-Transport in diesem Jahr nach Gorleben politisch motiviert ist. Die unabhängige Umweltschutz-organisation fordert eine Absage des für diesen November geplanten Transportes. Greenpeace veröffentlicht Wärmebilder vom Atommüllzwischenlager GorlebenSa, 24.09.2011 Greenpeace-Aktivisten haben in der Nacht zum Samstag mit einer Wärmebildkamera Aufnahmen von der Castorhalle in Gorleben angefertigt. Die Thermografieaufnahmen zeigen, wie die durch den hochradioaktiven Atommüll aufgeheizte Luft im Inneren der Zwischenlagerhalle, aus den Lüftungsschlitzen des Lagers ungefiltert austritt. Auch sogenannte Streustrahlung gelangt zu einem großen Teil auf diesem Weg in die Umwelt. Diese Saison im Trend: Mode ohne SchadstoffeDi, 20.09.2011 Der Modekonzern H&M will gefährliche Chemikalien aus seiner Produktion verbannen. Damit reagiert nach Adidas, Nike und Puma auch der weltweit zweitgrößte Textilhändler auf die Greenpeace-Kampagne gegen Schmutzige Wäsche. Wie H&M heute in Stockholm mitteilte, sollen gefährliche Chemikalien durch umweltfreundliche Alternativen ersetzt werden. In Deutschland und elf weiteren Ländern hatten sich Greenpeace-Aktivisten an H&M-Filialen, im Internet und auf Twitter für chemiefreie Mode bei H&M eingesetzt. Greenpeace fordert die gesamte Textil-Industrie auf, ihre Umweltverschmutzung in den Herstellungsländern zu beenden. Klimaschutz: Neuer VW Up nicht zeitgemäßDo, 15.09.2011 VW - not up! to date - Klimazerstörung made in Germany steht auf dem vierzig mal neun Meter großen Banner, das Greenpeace-Kletterer heute am Eingang der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt befestigt haben. Die Umweltschützer protestieren damit gegen das zwiespältigen Verhalten von Volkswagen: Die erforderliche Spartechnik ist längst vorhanden, doch bietet der Konzern sie nur in wenigen Modellen und gegen einen hohen Aufpreis an. So auch beim neuen Kleinstwagen Up, den VW auf der Messe vorstellt. Greenpeace-Aktivisten fordern Ablehnung des CCS-Gesetzes im BundesratDi, 13.09.2011 Greenpeace-Aktivisten protestieren heute vor dem niedersächsischen Landtag gegen die von Ministerpräsident David McAllister (CDU) angekündigte Zustimmung zum CCS-Gesetz im Bundesrat. Mit dem Modell einer zwei Meter hohen CO2-Bombe fordern die Aktivisten McAllister auf, gegen das CCS-Gesetz zu votieren. Das Gesetz zur Abscheidung und unterirdischen Lagerung des klimaschädlichen CO2 (kurz CCS) soll am 23. September im Bundesrat beschlossen werden. Nach einem Gutachten von Greenpeace bietet es den Ländern keine ausreichende Rechtssicherheit. Von einer CO2-Endlagerung beispielsweise unter der Nordsee wären auch die Küstenregionen Niedersachsens betroffen. So kann das Grundwasser durch die unterirdische Lagerung von CO2 versalzen. Greenpeace: Der dreckigste Golf muss vom MarktSa, 10.09.2011 VW - Das Problem steht auf den schwarzen Planen, mit denen Greenpeace-Aktivisten heute vor VW-Händlern in 40 deutschen Städten einen Golf verhüllen. Damit protestieren die Umweltschützer dagegen, dass das am meisten verkaufte Auto von VW, der Golf 1.4 Benziner, der mit Abstand klimaschädlichste Golftyp ist. Außerdem fordern sie die Händler auf, sich beim VW-Konzern in Wolfsburg für mehr Klimaschutz und für Klimaschutztechnik ohne Aufpreis stark zu machen. Ähnliche Aktionen finden heute auch in 26 europäischen Städten statt, unter anderem in London und Paris. Greenpeace: Volkswagen - das ProblemDo, 08.09.2011 Am Volkswagen-Hauptgebäude in Wolfsburg haben heute morgen zwölf Greenpeace-Aktivisten ein 16 mal 7 Meter großes Banner entrollt: Climate Change made in Germany lautet die Botschaft, die direkt unter dem Firmenlogo zu lesen ist. Die Aktivisten fordern den Autokonzern mit ihrem Protest auf, seiner Verantwortung für den Klimawandel gerecht zu werden. Die von VW jährlich produzierten Autos weisen den größten CO2-Ausstoß aller europäischen Hersteller auf. Greenpeace fordert von Volkswagen, seine vorhandene Spartechnik komplett und ohne Aufpreis in Serie zu bringen und seinen Widerstand gegen europäischen Klimaschutz aufzugeben. Rechtsgutachten: Länderklausel bietet keine Gewähr gegen CO2-EndlagerMo, 05.09.2011 Entgegen den bisherigen Erwartungen werden Bundesländer CO2-Endlager nicht zuverlässig verhindern können. Die im Gesetz zur Abscheidung und Lagerung von CO2 (CCS-Gesetz) vorgesehene Länderklausel, mit der verschiedene Bundesländer CO2-Lagerstätten auf ihrem Gebiet ausschließen wollen, bietet keine ausreichende Rechtssicherheit für ein Veto einzelner Länder. Zu diesem Schluss kommt ein vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Greenpeace in Auftrag gegebenes juristisches Gutachten. Die Landesregierungen von Schleswig-Holstein und Niedersachsen wiegen die Bevölkerung mit der Behauptung, sie könnten CO2-Endlager mit der Länderklausel auf jeden Fall verhindern, in falscher Sicherheit. Die Umweltorganisationen BUND und Greenpeace fordern die Bundesländer auf, das CCS-Gesetz am 23. September im Bundesrat zu stoppen. Greenpeace und der BUND lehnen die CCS-Technologie ab, da sie in absehbarer Zeit keinen Beitrag zum Klimaschutz leistet, aber inakzeptable Risiken für die Gesundheit der Menschen und die Umwelt bedeutet. Schleswig-Holstein und Niedersachsen wollen im Bundesrat einer Risikotechnik zustimmen, die sie im eigenen Vorgarten selbst nicht ausprobieren wollen, sagt Greenpeace-Energieexpertin Anike Peters. Offensichtlich trauen beide Länder der Technik nicht über den Weg. Dann aber müssen sie den vorliegenden Gesetzentwurf ablehnen. Nach Artikel 4 der europäischen CCS-Richtlinie hätten die EU-Mitgliedstaaten das Recht, keinerlei Speicherung auf Teilen oder auf der Gesamtheit ihres Hoheitsgebietes zuzulassen. Die Regierung in Österreich macht von diesem Recht bereits Gebrauch und will CO2-Endlager ausschließen. Energiekonzerne können Verbote zu einzelnen Lagerstätten jederzeit vor Gericht anfechten, sagt Tina Löffelsend, Energieexpertin des BUND. Doch auch ohne Klagen bietet die Länderklausel keine umfassende Sicherheit. Löffelsend: Die Landesregierungen riskieren wider besseren Wissens, dass die Meeresumwelt, Naturschutzgebiete wie das Wattenmeer und sogar küstennahe Grundwasservorkommen gefährdet werden. Denn nach jetziger Gesetzlage können die Bundesländer die Einrichtung von CO2-Lagern unter der Nordsee nicht verhindern, ebenso wenig den Bau von Pipelines quer durchs Land. Das Rechtsgutachten bestärkt verfassungsrechtliche Zweifel, ob CO2-Lager in einzelnen Bundesländern per Landesgesetz auf Dauer ausgeschlossen werden können. Nach der jetzigen Fassung des CCS-Gesetzes können CO2-Endlager auf Landesgebiet faktisch nur für die nächsten sechs Jahre ausgeschlossen werden, sagte Roda Verheyen, Rechtsanwältin und Verfasserin des Gutachtens. Nach der Revision des Gesetzes im Jahr 2017 ist der Einstieg in die unbeschränkte Anwendung erneut möglich. Sybille Macht-Baumgarten, Landesvorsitzende des BUND Schleswig-Holstein, fordert: Schleswig-Holstein muss dem CCS-Gesetz ein klares Nein entgegensetzen, anders ist Sicherheit gegen CO2-Endlager nicht zu erlangen. Greenpeace: Auch Adidas will entgiftenMi, 31.08.2011 Adidas will Textilien mit weniger Schadstoffen herstellen. Die Selbstverpflichtung des größten deutschen Sportartikelherstellers folgt sieben Wochen nach dem Start einer weltweiten Greenpeace-Kampagne gegen gefährliche Chemikalien in der Textilindustrie. Greenpeace: Kein weiterer Castor nach GorlebenFr, 26.08.2011 Greenpeace-Aktivisten protestieren seit heute Mittag mit einer 2,50 mal sechs Meter großen Attrappe eines Castorbehälters auf einem LKW-Auflieger vor dem Zwischenlager in Gorleben. Auf einem Banner fordern sie, dass Kein weiterer Castor nach Gorleben rollen darf. Gestern war bekannt geworden, dass bei Strahlenmessungen am Zaun des Zwischenlagers deutlich gestiegene Radioaktivität festgestellt wurde. Die unabhängige Umweltschutzorganisation fordert die niedersächsische Landesregierung auf, den für diesen Herbst geplanten Castor-Transport abzusagen und auch künftig keinen weiteren Castor mit hochradioaktivem Atommüll nach Gorleben rollen zu lassen. Greenpeace-Aktivisten bilden riesiges Menschenbanner in der OstseeDo, 25.08.2011 Im Meeresschutzgebiet Fehmarnbelt demonstrieren heute 50 Greenpeace-Schwimmer für den Schutz von Schweinswalen und für eine Erneuerung der europäischen Fischereipolitik. Im Wasser formen die Aktivisten das internationale Seenotkürzel SOS, auf einem Schwimmbanner ist zu lesen Rettet die Meere. Die Aktion richtet sich an die für Fischerei verantwortliche Bundesministerin Ilse Aigner (CSU). Das Landwirtschaftministerium will in Natura 2000-Schutzregionen weiterhin Stellnetz- und Grundschleppnetzfischerei erlauben. Die Schutzgebiete wurden im Jahr 2004 ausgewiesen, um gefährdete Lebensräume und Tierarten zu schützen. Schmutzige Wäsche aus FernostDi, 23.08.2011 Nach einer neuen Greenpeace-Untersuchung enthalten die meisten getesteten Textilien Rückstände der giftigen Chemikaliengruppe Nonylphenolethoxylate (NPE). In 52 von 78 Produkten (zwei Drittel) aus Geschäften in 18 Ländern haben unabhängige Labore im Auftrag von Greenpeace NPE nachgewiesen. Vier belastete Artikel der Marken Converse (Nike), Kappa, Puma und Li Ning stammen aus deutschen Läden. Das aus NPE entstehende Nonylphenol ist hormonell wirksam und schädigt Wasserlebewesen bereits in niedrigen Konzentrationen. Für Verbraucher haben die untersuchten Artikel keine unmittelbar gesundheitsschädigende Auswirkung. Greenpeace fordert Textilunternehmen auf, die gefährlichsten Chemikalien aus der Produktion zu verbannen. Die Sportmarken Puma und Nike haben sich bereits mit den Greenpeace-Forderungen einverstanden erklärt. Nike will auf gefährliche Chemikalien in Sportbekleidung verzichtenDo, 18.08.2011 Das Sportartikelunternehmen Nike will bis zum Jahr 2020 alle gefährlichen Chemikalien aus der Herstellung seiner Textilien verbannen. Das gab das Unternehmen gestern in den USA bekannt. Damit kann Greenpeace nach der entsprechenden Verpflichtung von Puma einen weiteren Erfolg seiner neuen Kampagne gegen "Schmutzige Wäsche" verzeichnen. Diese Initiativen der Unternehmen werden die Wasserverschmutzung durch die Textilindustrie und damit die Belastung für Menschen und Umwelt in den Herstellungsländern verringern. Greenpeace-Schiff wird schwimmende Versorgungsstation in BangladeschDi, 16.08.2011 Hamburg / Singapur, 16. 8. 2011 ? In einer feierlichen Zeremonie hat Greenpeace heute in Singapur sein Schiff Rainbow Warrior II der Nichtregierungsorganisation Friendship aus Bangladesch übergeben. Nach 22 Jahren im Dienst der unabhängigen Umweltschutzorganisation wird die Rainbow Warrior II in Zukunft unter dem Namen Rongdhonu fahren, dem bangladesischen Wort für Regenbogen. Friendship will das Schiff in Küstennähe einsetzen, um verarmte Gemeinden mit medizinischer Hilfe zu versorgen. Fischerei in Schutzgebieten ist illegalDi, 09.08.2011 Die vom Bundeslandwirtschaftsministerium vorgeschlagenen Fischereimaßnahmen in den Meeresschutzgebieten der Nord- und Ostsee verstoßen gegen europäisches und deutsches Naturschutzrecht. Zu diesem Schluss kommt eine heute von Greenpeace vorgelegte Rechtsexpertise. Die vom Bundesministerium geplanten Maßnahmen würden die Stellnetze in den NATURA 2000-Schutzgebieten weiterhin erlauben. In den Netzen verheddern sich in großer Zahl Schweinswale, die dann qualvoll ertrinken. Akustische Scheuchvorrichtungen, die sogenannten Pinger, sollen sie von den Netzen fernhalten. Das Signal verjagt die Tiere jedoch aus den eigens für sie eingerichteten Schutzgebieten. Greenpeace fordert von Ministerin Ilse Aigner (CSU) den Ausschluss der Fischerei aus den NATURA 2000-Schutzgebieten. Greenpeace-Aktivisten schützen Sylter AußenriffDi, 02.08.2011 Mit schweren Felsbrocken schützen Greenpeace-Aktivisten heute erneut das Meeresschutzgebiet Sylter Außenriff vor zerstörerischer Fischerei. Die Umweltschützer setzen von Bord ihres Schiffes Beluga 2 eine Aktion fort, die sie im Jahr 2008 westlich vor Sylt begonnen hatten. Seitdem sind 320 Felsen im Meer versenkt worden. Der Grund für die Aktion damals wie heute: Das Gebiet ist ein ausgewiesenes Schutzgebiet, in dem jedoch noch immer zerstörerische Aktivitäten wie Fischerei mit Grundschleppnetzen oder Sand- und Kiesabbau erlaubt sind. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, diese Aktivitäten in den Schutzgebieten zu beenden. Puma führt im Rennen um giftfreie Produktion bei SportbekleidungDi, 26.07.2011 Puma liegt im Wettkampf für eine Produktion ohne Umweltverschmutzung vorn. Laut eigenen Angaben will der drittgrößte Sportartikelhersteller der Welt auf alle gefährlichen Chemikalien bis 2020 verzichten. Dieses soll über den gesamten Lebenszyklus seiner Produkte und innerhalb der ganzen Lieferkette gelten. Das ist ein erster Erfolg der Greenpeace-Kampagne "Detox - Schmutzige Wäsche", die vor zwei Wochen gestartet ist. Puma ist damit die erste Sportmarke, die sich öffentlich zu einer giftfreien Zukunft bekennt. Greenpeace fordert jetzt Puma, Nike und Adidas auf, transparent zu machen, welche Chemikalien bei der Herstellung ihrer Produkte ins Wasser gelangen. Pflanzenöle in europäischem Diesel bedrohen letzte UrwälderDi, 19.07.2011 Bis zu einem Drittel Palmöl enthält in Europa die sogenannte Biodieselbeimischung. Dadurch tragen Europas Autofahrer beim Tanken zur Zerstörung der letzten Urwälder bei. Das ist das Ergebnis eines großangelegten Dieseltests der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace. Bei dem Test wurde der Biodieselanteil im Diesel auf seine Rohstoffe untersucht. Insgesamt wurden Dieselproben von 92 europäischen Tankstellen, darunter Shell, Aral und Esso, analysiert. Getestet wurde in Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Dänemark, Luxemburg, den Niederlanden, Schweden und Österreich. Deutschland liegt mit je acht Prozent Palm- und Sojaöl in der Beimischung im Mittelfeld. In Italien wird der Agrodieselanteil aus durchschnittlich 37 Prozent Palmöl hergestellt, in Frankreich aus 28 Prozent Sojaöl. Zwar gelten seit Anfang dieses Jahres EU-weit Nachhaltigkeitskriterien für Agrotreibstoffe. Diese führen jedoch dazu, dass die Urwälder in Indonesien und Brasilien für den Lebensmittelanbau gerodet werden. Adidas und Nike: Wer wird Champion für chemiefreie Sportmode?Mi, 13.07.2011 Der aktuelle Greenpeace-Report Schmutzige Wäsche gibt einen Einblick in die Belastung chinesischer Flüsse durch die Textil-Produktion internationaler Markenhersteller. Greenpeace-Analysen von Abwasser-Proben an zwei bedeutenden Textilfabriken im Jangtse- und Pearlfluss-Delta belegen eine große Anzahl hormonell wirksamer oder giftiger Chemikalien. Millionen Menschen beziehen ihr Trinkwasser aus den Flüssen, fischen und nutzen das Flusswasser für die Landwirtschaft. Beide Fabriken beliefern die Schwergewichte der Sportartikelbranche: Nike und Adidas sowie eine Reihe weiterer internationaler Marken. Greenpeace-Aktivisten protestierten heute an den weltgrößten Geschäften von Adidas und Nike in Peking mit dem Kampagnenlogo Detox our waters (Entgiftet unsere Gewässer). Greenpeace fordert die Marktführer auf, auch beim Umweltschutz sportlichen Ehrgeiz zu beweisen und gefährliche Chemikalien aus der Produktion zu verbannen. Bürgerprotest führte zum AtomausstiegDi, 12.07.2011 Die Auseinandersetzung um die geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke prägte die Arbeit von Greenpeace Deutschland im Jahr 2010. Aktivisten der unabhängigen Umweltschutzorganisation warnten an allen AKW-Standorten sowie bei den Großdemonstrationen im Wendland und in Berlin vor den Gefahren der Atomkraft. Die spektakuläre Bierlaster-Aktion beim Castortransport nach Gorleben erinnerte daran, dass es bislang keine Lösung für den Atommüll aus den Kraftwerken gibt. Der Atomkurs der Bundesregierung vergrößerte den Bürgerprotest im vergangenen Jahr erheblich. Bundesregierung droht beim Schutz der Wale zu versagenMo, 11.07.2011 Zum heutigen Auftakt der 63. Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) demonstrieren Greenpeace-Aktivisten mit Walmodellen vor dem verantwortlichen Landwirtschaftsministerium (BMELV) in Berlin für den Walschutz in Nord- und Ostsee. Die Umweltschützer fordern, die vom Bundestag beschlossene Walschutzverpflichtung auch in den deutschen Meeren. Bundesministerin Ilse Aigner will die Stellnetzfischerei, die europaweit für den hundertfachen Tod der Kleinwale verantwortlich ist, in deutschen Nord- und Ostseeschutzgebieten weiterhin erlauben. Zum Schutz der Wale sollen die Netze lediglich mit akustischen Scheuchvorrichtungen, sogenannten Pingern versehen werden, die die Wale aus den Gebieten vertreiben. Greenpeace-Aktivisten informieren VW-MitarbeiterDo, 07.07.2011 Um die MitarbeiterInnen auf die dunkle Seite des Volkswagen-Konzerns aufmerksam zu machen, verteilen Greenpeace-Aktivisten heute Flugblätter an zwei Mitarbeiterzugängen. Auf einem Transparent ist zu lesen VW: Klimaschutz statt grüner Rhetorik!. Angelehnt an die Star Wars-Thematik des parodistischen Films von Greenpeace UK stehen auch ein als Darth Vader bekleideter Aktivist und zwei Stormtrooper vor den beiden Zugängen. Die Flugblätter sollen die MitarbeiterInnen darauf aufmerksam machen, dass VW als größter Konzern Europas dementsprechend auch die höchsten CO2-Emissionen aufweist. VW stellt sich nicht nur gegen die Verschärfung europäischer CO2-Grenzwerte, sondern auch gegen die Festschreibung eines europäischen Klimaziels von minus 30 Prozent. Greenpeace-Kletterer demonstrieren bei Klimaverhandlungen in BerlinSo, 03.07.2011 Kurz vor Beginn der zweitägigen Klimakonferenz in Berlin haben Greenpeace-Aktivisten ein Banner an der Akademie der Künste direkt neben dem Tagungsgebäude befestigt. Take Leadership to save the Climate! Yes, YOU can! ist auf dem circa fünf mal fünf Meter großen Transparent am Pariser Platz zu lesen. Die Aktivisten fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die über 40 Umweltminister zu mehr Verantwortung bei den anstehenden Klimaverhandlungen auf. Heute und morgen findet in Berlin der zweite Petersberger Klimadialog statt. Auf dem Treffen sollen Wege gefunden werden, wie Industrie- und Schwellenländer die dramatisch angestiegenen Treibhausgase bis Ende des Jahrzehnts deutlich mindern können. Es dient als Vorbereitung zur Weltklimakonferenz in Durban, Südafrika, im Dezember dieses Jahres. Greenpeace-Chefin: Jeder Tag Atomkraft ist einer zu viel!Do, 30.06.2011 Greenpeace-Aktivisten haben heute Morgen vor dem Kanzleramt mit einem Banner (Jeder Tag Atomkraft ist einer zu viel!) die heutige Entscheidung des Atomausstiegs im Bundestag sowohl positiv als auch negativ bewertet. Aus Sicht der unabhängigen Umweltschutzorganisation sei der stufenweise Atomausstieg mit dem sofortigen Abschalten der gefährlichsten acht AKW ein Schritt in die richtige Richtung. Greenpeace kritisiert aber, dass Deutschland erst 2022 endgültig aussteigt. Die andauernde Tragödie von Fukushima und der notwendige Schutz der Menschen vor einem GAU in Deutschland verlangen einen schnelleren Ausstieg bis 2015. Dieser wäre realistisch und ohne große Schwierigkeiten umsetzbar. 260.000 Menschen fordern Atomausstieg bis 2015Mi, 29.06.2011 Mehr als 260.000 Bundesbürger fordern in Deutschland von der Bundesregierung und dem deutschen Bundestag einen Atomausstieg bis 2015 und einen beschleunigten Ausbau Erneuerbarer Energien. Vom heutigen Mittwoch 10 Uhr an füllen Aktivisten von Greenpeace vor dem Bundeskanzleramt einen 2,50 Meter hohen und breiten Briefkasten mit den Forderungen der mehr als eine Viertelmillion Unterzeichner. In ihren Briefen fordern sie außerdem, schrittweise aus der klimaschädlichen Kohle auszusteigen und den Kohlendioxidausstoß in Europa bis 2020 um mindestens 30 Prozent zu reduzieren. Morgen Mittag werden die Postkarten und Unterstützeradressen im Kanzleramt während der zweiten und dritten Lesung der Energiegesetze übergeben. Volkswagen: Greenpeace enthüllt die dunkle Seite des Automobil-KonzernsDi, 28.06.2011 Mit einer Parodie des Werbespots The Force zum neuen VW Passat wirft Greenpeace ein Licht auf die dunkle Seite des Konzerns. Greenpeace UK veröffentlichte heute unter www.vwdarkside.com eine Weiterführung des Spots in der von VW gewählten Star Wars-Thematik. Hintergrund ist der heute von Greenpeace veröffentlichte Bericht Die dunkle Seite des Volkswagen-Konzerns. Dieser macht deutlich, wie der Konzern seit Jahren Konzepte für Ein-, Zwei- und Drei-Liter-Autos entwickelt, während er im Verkauf vor allem auf Spritschlucker setzt. Statt sich für geringere CO2-Emissionen einzusetzen, nutzt der größte Autohersteller Europas seinen Einfluss, um strengere Vorgaben für mehr Klimaschutz zu verhindern. Dabei ist die entsprechende Technik für effizientere Fahrzeuge längst vorhanden. Greenpeace fordert, dass der Konzern sie serienmäßig und ohne Aufpreis für jeden Kunden anbietet. Besucher der oben genannten Website können sich an der Forderung beteiligen. Kritik an Ausgang der IAEO-MinisterkonferenzFr, 24.06.2011 Anlässlich der an diesem Freitag zu Ende gehenden Ministerkonferenz der Internationalen Atomenergie Organisation (IAEO) in Wien veröffentlicht Greenpeace heute eine Bewertung der dort gefassten Beschlüsse. Nach Ansicht der Umweltschutzorganisation reduziert die Atomagentur ihre Kritik auf regionale Besonderheiten und Fehler des japanischen Krisenmanagements. Greenpeace fordert eine vollständige Umstrukturierung der Atomagentur. Ihr Ziel sollte nicht länger Förderung und Verbreitung der Atomkraft sein, sondern ihr schrittweiser Abbau sowie die Reduzierung nuklearer Gefahren. Kids for Oceans stechen in SeeDo, 23.06.2011 Heute stechen Greenpeace-Meeresschutzexperte Thilo Maack und drei Vertreter der Kids for Oceans im Alter von 12 und 13 Jahren mit dem Aktionsschiff Beluga II in See. Zum Auftakt der Kids for Oceans-Kampagne fahren sie zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, wo Greenpeace-Taucher in rund zehn Metern Tiefe Meereslebewesen dokumentieren. Der Meeresbiologe Maack zeigt den Kindern anhand von Unterwasservideos, welche einzigartigen Schätze in der Ostsee leben und erklärt, warum sie schützenswert sind. Die jungen Meeresschützer fordern mit ihrer diesjährigen Kampagne neue Schutzgebiete in Europa. Derzeit wird in der Europäischen Union (EU) an einer neuen Fischereigesetzgebung gearbeitet. NGO begrüßen Forderung von Unternehmen nach 30%-Klimaziel der EUMi, 22.06.2011 Die Forderung namhafter Unternehmen nach einem ehrgeizigeren Klimaziel der EU ist von Umwelt- und Entwicklungsverbänden nachdrücklich begrüßt worden. Die Erklärung der Unternehmen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz in Europa, erklärte Stefan Krug von Greenpeace im Namen von 'Brot für die Welt', Germanwatch, Greenpeace, Oxfam und WWF heute in Berlin. In einem Grundsatzpapier der 2 Grad-Initiative fordern zwölf Unternehmen, dass die EU ihre CO2-Emissionen bis 2020 um 30 Prozent gegenüber 1990 reduzieren sollte. Unabhängig von den Klimaschutzzielen anderer Staaten. Zu den Unterzeichnern zählen unter anderem die Vorstandsvorsitzenden von EnBW, Vattenfall Europe, EWE, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, Otto-Group, Burda und Puma. Greenpeace: Ausbau Erneuerbarer Energien beschleunigenDi, 21.06.2011 Greenpeace legt heute eine Stellungnahme zur Novelle des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) vor. Die Novelle soll nächste Woche abschließend beraten werden. In der Stellungnahme fordert die unabhängige Umweltschutzorganisation die Parlamentarier im Deutschen Bundestag auf, das Ausbauziel für Erneuerbare Energien auf mindestens 40 Prozent bis 2020 zu erhöhen. Dafür sind entscheidende Korrekturen am Gesetzentwurf der Regierung nötig. So müssen die Förderbedingungen für Windenergie in Süddeutschland, für kleine Biogasanlagen und für Geothermieprojekte deutlich verbessert werden. Gleichzeitig darf es keine weiteren Kürzungen bei der Solarförderung geben, weil die letzten Absenkungen bereits zu einer drastischen Marktabkühlung geführt haben. Die Förderung bei großen Bioenergieanlagen und die umfangreichen Ausnahmeregelungen für die Industrie sollten hingegen reduziert werden, fordert Greenpeace. Seepferdchen schützen Nordsee vor SchleppnetzenMo, 20.06.2011 Seepferdchen und andere Meeresbewohner sind seit heute in der Klaverbank zunehmend sicher vor den tödlichen Grundschleppnetzen niederländischer Fischer. Der Grund: Aktivisten der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace haben damit begonnen, in dem Seegebiet mehrere Meter große hölzerne Seepferdchen mit tonnenschwerer Steinbasis zu versenken. Die holländische Regierung hat das Gebiet zwar vor vier Jahren als Natura-2000 Schutzgebiet ausgewiesen, es aber bis heute nicht geschafft, wirksame Maßnahmen gegen die Zerstörung durch Grundschleppnetze zu ergreifen. Bereits 2008 hat Greenpeace in Deutschland Teile des Sylter Außenriffs mit Felsbrocken vor Grundschleppnetzen geschützt. Greenpeace: AKW in Kaltreserve ist teuer und gefährlichFr, 17.06.2011 Der Vorschlag der Bundesregierung, ein Atomkraftwerk für ein Jahr als Reservekraftwerk vorhalten zu wollen, ist energiewirtschaftlich wenig nachvollziehbar, teuer und gefährlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Kurzstudie des Instituts für ZukunftsEnergieSysteme (IZES). Laut Studie gibt es günstigere und sicherere Maßnahmen, um einem Stromengpass im kommenden Winter zu begegnen. Dieser sei laut Studie ohnehin wenig wahrscheinlich. Greenpeace fordert von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP), seinen Vorschlag für ein Atomkraftwerk in Reserve zu korrigieren. Deutschland unterstützt Risiko-AKW in BrasilienMi, 08.06.2011 Greenpeace-Aktivisten protestieren heute vor der deutschen Botschaft in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia gegen die Bürgschaft der Bundesregierung für den Bau des Atomkraftwerkes Angra 3 in Brasilien. Auf Transparenten fordern sie in deutscher und portugiesischer Sprache: "Kein Geld für Atomprojekte in Brasilien, Frau Merkel!". Greenpeace verlangt gemeinsam mit der Umweltschutzorganisation urgewald von der Bundeskanzlerin, die Zusage für eine Hermesbürgschaft im Umfang von 1,3 Milliarden Euro umgehend zurückzuziehen und Förderungen für deutsche Atomexporte zu verhindern. Greenpeace: Merkel verschleppt AtomausstiegMo, 06.06.2011 An allen neun noch laufenden Atomreaktoren protestieren Greenpeace-Aktivisten heute am frühen Morgen gegen die Atompolitik von Schwarz-Gelb. Der Grund: Entgegen ihrer Ankündigung so schnell wie möglich aus der Atomkraft auszusteigen, will die Bundesregierung heute beschließen, den Ausstieg erst bis 2022 zu vollenden. Die Aktivisten projizieren den Namen des jeweiligen AKWs und das eingeforderte Abschaltdatum an den Reaktor oder Kühlturm der jeweiligen Kraftwerke. Die unabhängige Umweltschutzorganisation fordert damit von Angela Merkel (CDU), den gestaffelten Ausstieg vorzuziehen und schon bis 2015 abzuschließen und aus der Risikotechnologie Atomkraft auszusteigen. Greenpeace: Empfehlungen der Ethik-Kommission umsetzenSo, 05.06.2011 Einen Tag vor der Entscheidung der Regierung für einen Atomausstieg in Deutschland fordert die Umweltschutzorganisation Greenpeace Bundeskanzlerin Merkel (CDU) auf, zentrale Empfehlungen der Ethik-Kommission nicht länger zu ignorieren, sondern umzusetzen. Im Bericht der Ethik-Kommission heißt es, dass im besten Fall der Zeitraum des Ausstiegs von zehn Jahren verkürzt werden kann. Eine heute von Greenpeace vorgelegte vergleichende Bewertung der Kommissionsempfehlungen und der Regierungsabsichten zeigt, dass die Bundesregierung die dazugehörigen Schritte in ihren Plänen nicht berücksichtigt. Regierung muss Konsens mit der Zivilgesellschaft suchenSa, 04.06.2011 Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss den Atomausstieg so schnell wie möglich und im Konsens mit der Zivilgesellschaft umsetzen. Das fordern die unabhängige Umweltorganisation Greenpeace und die Klima-Allianz gemeinsam auf dem Evangelischen Kirchentag. Kurz vor der Rede der Kanzlerin auf der Veranstaltung haben Umweltschützer an den Brühlschen Terrassen am Dresdner Elbufer ein drei mal 60 Meter großes Banner mit der Aufschrift Wir sind das Volk - Atomausstieg jetzt! entrollt. Am Vortag hatten die Teilnehmer des Kirchentags in einer Resolution an Bundestag und Bundesregierung deutlich gemacht, dass die Energiewende nur gelingen kann, wenn sie von Politik und Gesellschaft gemeinsam getragen wird. Atomausstieg bis 2022 nicht mittragenFr, 03.06.2011 Anlässlich des heutigen Atom-Treffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer appelliert die unabhängige Umweltschutzorganisation Greenpeace in einem Offenen Brief an die Vertreter von SPD und Grünen, den bisherigen Vorschlag der Bundesregierung für einen Atomausstieg bis 2022 zurückzuweisen. Greenpeace kritisiert in seinem Brief sowohl das späte Enddatum 2022, als auch den vorgesehenen Verlauf des Ausstiegs, der nach Abschaltung der acht Alt-Reaktoren für zehn Jahre lang keine weiteren Abschaltungen mehr vorsieht. Skandal: Kleine Laufzeitverlängerung statt AtomausstiegMi, 01.06.2011 Korrigierte Fassung der Presseerklärung vom 1. Juni, 10:20 Uhr: Nach den Atomplänen der schwarz-gelben Bundesregierung soll es keinen stufenweisen Atomausstieg geben. Dies zeigt eine Analyse, die Greenpeace heute veröffentlicht. Sollte das Bundeskabinett die Neufassung des Atomgesetzes am kommenden Montag in der Form des jetzigen Entwurfs beschließen, würde sie damit im krassen Widerspruch zu den Empfehlungen der Ethik-Kommission handeln. Der Entwurf der Koalition sieht vor, dass die Strommengen des abgeschalteten Pannenreaktors Krümmel und des nur kurz in Betrieb* gegangenen Reaktors Mülheim-Kärlich auf die Kraftwerke mittleren und neueren Alters übertragen werden dürfen. Damit würden alle neun Meiler bis etwa 2021 in Betrieb bleiben. Greenpeace: Warnungen vor Stromausfällen sind ungeprüft und durchschaubarDi, 31.05.2011 Die unabhängige Umweltschutzorganisation Greenpeace hat heute bei der Bundesnetzagentur einen Antrag zur Herausgabe von Netzdaten nach dem Umweltinformationsgesetz gestellt. Die Umweltschützer fordern die vollständige Offenlegung der Daten, damit diese durch unabhängige Experten überprüft werden können. Die Daten geben Aufschluss über Leitungskapazitäten der Stromnetze und über Verbrauch und Erzeugung an mehreren hundert Netzknotenpunkten. Unter dem Vorwand, Geschäftsgeheimnisse zu schützen, verweigern die Übertragungsnetzbetreiber bislang den vollständigen Zugang und verteidigen ihr Informationsmonopol. Atomausstieg in 2022 ist inakzeptabelMo, 30.05.2011 Greenpeace reagiert bestürzt auf den Atomdeal zwischen den Koalitionsparteien von heute Nacht. Entgegen dem Versprechen von Bundeskanzlerin Merkel, aus der Atomkraft so schnell wie möglich auszusteigen, sollen die letzten deutschen Atomreaktoren frühestens im Jahre 2022 vom Netz gehen. Es bleibt unklar, ob ein Parlamentarischer Beauftragter für die Energiewende eingesetzt werden soll. Damit könnte den Atomkonzernen Tür und Tor geöffnet werden, den Atomausstieg noch weiter zu verzögern. Greenpeace-Aktivisten auf dem Brandenburger Tor: Jeder Tag Atomkraft ist einer zu vielSo, 29.05.2011 Anlässlich des heutigen Atom-Treffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Spitzen der Regierungskoalition sind 50 Greenpeace-Aktivisten heute morgen auf das Brandenburger Tor geklettert. Dort haben sie ein drei Meter hohes und 18 Meter breites Transparent mit den Worten Jeder Tag Atomkraft ist einer zu viel befestigt. Darunter prangt ein großes zum Totenkopf umstilisiertes Atomzeichen. Die Umweltschützer demonstrieren für eine zügige Energiewende und einen schnellstmöglichen Atomausstieg bis spätestens 2015. Greenpeace: Appell an die Mitglieder der EthikkommissionFr, 27.05.2011 Einen Tag vor der abschließenden Sitzung der Ethikkommission appelliert die Umweltschutzorganisation Greenpeace an die Mitglieder der Ethikkommission, ihre Unabhängigkeit unter Beweis zu stellen. Sie sollte dem großen Vertrauen gerecht werden, das ihr entgegengebracht wird. Die Ethikkommission will ihren Abschlussbericht am kommenden Montag, den 30. Mai, der Öffentlichkeit vorstellen. TEPCOs Betrug - die Lehren aus FukushimaDo, 26.05.2011 Greenpeace präsentiert heute eine bislang unveröffentlichte Studie, die die Desinformationspolitik des Nuklearkonzerns TEPCO und der japanischen sowie internationalen Atombehörden als gefährlich und verantwortungslos entlarvt. Schon wenige Stunden nach dem japanischen Erdbeben vom 11. März hat TEPCO von den Kernschmelzen in Fukushima gewusst und die radioaktive Verseuchung seiner Angestellten, der umliegenden Region und des Meerwassers in Kauf genommen. Greenpeace protestiert beim Treffen des CDU-Wirtschaftsrats gegen AtomlobbyMi, 25.05.2011 Greenpeace-Aktivisten protestieren heute während des Treffens des CDU-Wirtschaftsrates in Berlin für eine zügige Energiewende. Vor dem Eingang des Dorint-Hotels haben die Aktivisten Atomfässer und ein Windrad aufgestellt. Auf ihrem Transparent heißt es: Frau Merkel, keine Deals mit den Atomkonzernen. Greenpeace: BDI betreibt Strompreis-PanikmacheDi, 24.05.2011 Ein von der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace vorgelegtes Gutachten zeigt auf, dass nur ganz wenige Unternehmen in Deutschland von einer eventuellen Erhöhung der Strompreise negativ betroffen wären. Selbst energieintensive Sektoren wie Elektrostahlerzeugung, Papier, Karton und Pappe werden laut dem Gutachten keine Wettbewerbsnachteile davontragen. Lediglich bei der Herstellung von beispielsweise Aluminium würde eine Strompreiserhöhung von zehn Prozent zu einer Gesamtkostenerhöhung von vier Prozent führen. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hatte hingegen heute in Berlin wieder vor einer Belastung der Industrie durch Strompreiserhöhungen gewarnt. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, bei der Unterstützung der energieintensiven Industrie in Zukunft mehr Augenmaß walten zu lassen, um die Kosten für die restliche deutsche Wirtschaft in Grenzen zu halten. Greenpeace-Steine bilden schützendes Riff vor SyltMo, 23.05.2011 Die von Greenpeace-Aktivisten vor Sylt versenkten Steine schützen Meeresbewohner erfolgreich vor Fischernetzen. Taucher der unabhängigen Umweltschutzorganisation untersuchen derzeit, welche Auswirkungen die im Sommer 2008 versenkten Steine auf das Leben im Meer haben. Erste Untersuchungen zeigen, dass die Steine mit zahlreichen Meeresorganismen bewachsen sind und das vor der Ferieninsel Sylt vorhandene Steinriff vergrößern. In den kommenden Wochen wollen die Taucher von ihrem Aktionsschiff Beluga 2 aus untersuchen, wie der Meeresboden und seine Bewohner sich ohne Fischerei entwickeln. Die Untersuchungen der Steine sind Teil eines mehrjährigen Forschungsprogramms der Umweltschützer vor Sylt. Greenpeace: RSK-Bericht liefert Ranking der AtomkraftwerkeMo, 23.05.2011 Die von der Reaktorsicherheitskommission (RSK) am 17. Mai veröffentlichte Sicherheitsbewertung der Atomkraftwerke legt Greenpeace heute als Ranking aller 17 deutschen Reaktoren vor. Die Rangfolge der AKW-Sicherheit ergibt sich aus der Prüfung und Bewertung der RSK-Ergebnisse. Danach schneidet das AKW Isar 1 am schlechtesten und der Reaktor Emsland am besten ab. Nur Emsland erzielt mit 14 von 24 Punkten mehr als 50 Prozent der erreichbaren Punktzahl. Nach Ansicht der unabhängigen Umweltschutzorganisation weist der RSK-Bericht methodisch, inhaltlich und formal sehr viele Mängel auf. Greenpeace übergibt seine Bewertung heute auch der Bundesregierung sowie der Ethik-Kommission. Die Umweltschutzorganisation fordert erneut das sofortige endgültige Abschalten der sieben ältesten AKW und des Pannenreaktors Krümmel sowie den vollständigen Atomausstieg bis 2015. Twittern für den zügigen AtomausstiegFr, 20.05.2011 Jeder Bundesbürger mit Internetzugang kann sich ab heute Nachmittag an einer 24-stündigen Online-Demo von Greenpeace für eine konsequente Energiewende beteiligen. Die Botschaften, die Menschen im ganzen Land über das Internet versenden, werden dabei in Bannersprüche virtueller Figuren verwandelt und in Berlin auf einer 24 Quadratmeter großen LED-Wand in Sichtweite des Kanzleramtes präsentiert. Auf diese Weise sollen die Forderungen für eine Energiewende Bundeskanzlerin Angela Merkel möglichst direkt erreichen. Die Wand steht am Freitag ab 15 Uhr am Washingtonplatz südlich des Hauptbahnhofes und am Samstag ab 10 Uhr an der Weltzeituhr am Alexanderplatz. Die Demonstration kann zeitgleich auch im Netz unter http://demo.greenpeace.de verfolgt werden. SPD-Energiekonzept: Bei Atomkraft und Kohle nachbessernFr, 20.05.2011 Das vom SPD-Parteivorstand beschlossene Energiekonzept weist aus Sicht der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace noch erhebliche Mängel auf. Die SPD bleibt weit hinter den realen Möglichkeiten zurück. Und das in wesentlichen Punkten: Greenpeace: Energiewende kann durch Abbau umweltschädlicher Subventionen finanziert werdenDo, 19.05.2011 Die geschätzten staatlichen Zusatzausgaben der Energiewende könnten vollständig durch den Abbau umweltschädlicher Subventionen finanziert werden. Zu diesem Ergebnis kommt ein von Greenpeace in Auftrag gegebenes Gutachten des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), das heute in Berlin vorgestellt wird. Jedes Jahr könnte so ein Finanzvolumen von 5,4 Milliarden Euro für die Energiewende zur Verfügung gestellt werden. Die zusätzlichen Staatsausgaben für die Energiewende schätzt die Bundesregierung derzeit auf rund 3 Milliarden Euro jährlich. Greenpeace: Klimaschutz stärkt europäische WirtschaftMi, 18.05.2011 170 Greenpeace-Aktivisten setzen sich bei dem heutigen Jahrestreffen des europäischen Unternehmerverbandes Business Europe in Brüssel für neue Klimaschutzziele ein. Aus Deutschland kommen etwa 60 Umweltschützer. Die in Anzügen und mit Aktentaschen auftretenden Aktivisten empfehlen den Konzernchefs, ihr Unternehmen für die low carbon economy aufzustellen. Auf einem Transparent am Konferenzgebäude ist Sei Vorreiter - Stärke Europas grüne Wirtschaft! zu lesen. Um beim klimaschonenden Wirtschaften eine globale Vorreiterrolle zu behalten, fordern Unternehmen wie Unilever, Danone, die Deutsche Telekom und die Allianz strengere EU-Klimaschutzziele. Diese entsprechen den Greenpeace-Forderungen nach einer gesetzlichen Reduktion der EU-Treibhausgase um 30 Prozent bis zum Jahr 2020. Im Juni wollen Europas Umweltminister die neuen EU-Klimaschutzziele diskutieren. RSK-Bericht besiegelt Abschaltung der Alt-ReaktorenDi, 17.05.2011 Nach Ansicht der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace rechtfertigt der heute vorgelegte Bericht der Reaktorsicherheitskommission (RSK) die sofortige Stilllegung der sieben ältesten Atomkraftwerke Brunsbüttel, Unterweser, Biblis A und B, Philippsburg 1, Neckarwestheim 1, Isar 1 und des Pannenreaktors Krümmel. Diese Meiler sind nach den Ergebnissen der RSK nicht gegen Flugzeugabstürze geschützt, die dünnen Hüllen der Alt-Reaktoren würden einem Absturz nicht standhalten. Es käme zu katastrophalen Freisetzungen von Radioaktivität. Kein deutsches AKW ist laut RSK-Bericht gegen den Absturz sehr großer Flugzeuge geschützt. Daher muss der schnellstmögliche Ausstieg auch für die neueren Reaktoren gelten. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, die sieben ältesten Reaktoren und das AKW Krümmel sofort endgültig stillzulegen und bis zum Jahr 2015 vollständig aus der Atomkraft auszusteigen. Greenpeace: Auch das Auto braucht eine EnergiewendeMo, 16.05.2011 Greenpeace fordert heute bei der Übergabe des Zwischenberichts der Nationalen Plattform für Elektromobilität (NPE) an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ein Umdenken in der Autoindustrie. Mit einem Banner, auf dem Energiewende beim Auto: leicht, sparsam, effizient steht und begleitet von dem sparsamen Greenpeace-Auto SmILE appellieren die Umweltschützer an Frau Merkel, wirkliche Effizienz und wirklichen Klimaschutz auch beim Auto mehr ins Zentrum der Betrachtung zu rücken. Der Gipfel: Rund 150 Jugendliche rufen von den höchsten Punkten aller Bundesländer die Energiewende ausSa, 14.05.2011 Zwei Tage vor der Veröffentlichung des Berichts der Reaktorsicherheitskommission stehen heute rund 150 Greenpeace Jugendliche auf den höchsten Gipfeln der 16 Bundesländer. Die jungen Aktivisten rufen zeitgleich die Energiewende aus und hissen eine Flagge, auf der das jeweilige Landeswappen mit einem Windrad zu sehen ist. Auf ihr steht: Unsere Zukunft ist erneuerbar! |
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